21 April 2026, 02:10

Regierung plant Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen

Offenes Buch mit handgeschriebenem Text auf altem Papier, mit Wasserzeichen, wahrscheinlich ein Dokument aus der Bundesrepublik Deutschland.

Regierung plant Streichung der Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen

Die deutsche Regierungskoalition prüft die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Handwerksleistungen im Haushalt. Mit dem Schritt soll der Bund durch den Wegfall des Anreizes zusätzliche Einnahmen erzielen. Derzeit können Haushalte bis zu 1.200 Euro pro Jahr für Handwerkerkosten geltend machen.

Die Steuerermäßigung ermöglicht es privaten Haushalten, ihre Einkommensteuer um 20 Prozent der förderfähigen Handwerkerrechnungen zu senken. Der maximale jährliche Abzug beträgt 6.000 Euro, was einem Steuerbonus von bis zu 1.200 Euro entspricht. Abgeordnete der Koalition haben bereits Gespräche mit Wirtschaftsverbänden aufgenommen, um die möglichen Folgen einer Streichung des Förderinstrumentes zu bewerten.

Führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion geben an, von entsprechenden Plänen zur Abschaffung der Steuervergünstigung nichts zu wissen. Das Bundesfinanzministerium hingegen verweigert jede Stellungnahme zu dem Vorhaben.

Falls der Steuerbonus entfällt, würden Haushalte eine finanzielle Entlastung für Reparaturen und Sanierungen verlieren. Zwar stünden dem Staat höhere Einnahmen zur Verfügung, doch könnten Handwerksbetriebe mit einer sinkenden Nachfrage konfrontiert werden.

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