15 May 2026, 14:08

Dortmund wird 2026 zum Zentrum des Klimaprotests mit Großcamp und Demo-Welle

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Washington, D.C. am 21. Januar 2020, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Dortmund wird 2026 zum Zentrum des Klimaprotests mit Großcamp und Demo-Welle

Großes Klimacamp in Dortmund ab Ende Mai 2026 geplant

Vom späten Mai 2026 an soll in Dortmund ein großes Klimaprotestcamp stattfinden. Die Organisator:innen haben eine Reihe von Veranstaltungen geplant, darunter Demonstrationen und Diskussionsrunden, zu denen Tausende Teilnehmer:innen erwartet werden. Die Behörden bereiten sich auf mögliche Beeinträchtigungen vor, sowohl während des Aufbaus als auch beim späteren Abbau des Camps.

Die Vorbereitungen für das Klimacamp beginnen am 23. Mai 2026, die Aufbauphase dauert bis zum 26. Mai. Vom 27. bis 30. Mai findet auf dem Gelände ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Workshops statt. Angemeldete Versammlungen und Kundgebungen zu Klimathematik sind dann vom 28. Mai bis zum 31. Mai vorgesehen.

Ein großer Demonstrationsmarsch, an dem mehrere Tausend Menschen teilnehmen dürften, ist für den 30. Mai geplant. Klimagruppen aus ganz Europa haben dazu aufgerufen, sich an den angemeldeten Veranstaltungen zu beteiligen.

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Die Dortmunder Polizei übernimmt die Sicherheitsvorkehrungen für das Camp sowie die geplanten Märsche. Sie betont zwar ihre Unterstützung für friedliche Proteste, warnt jedoch, dass bei Störungen der öffentlichen Ordnung oder Gesetzesverstößen eingegriffen werde. Derzeit findet eine Abstimmung mit den Organisator:innen, der Polizei Hamm, der Stadt Hamm und weiteren Beteiligten statt.

Der vollständige Abbau des Camps ist zwischen dem 1. und 4. Juni 2026 vorgesehen. Während dieser Phase sowie entlang der Marschrouten muss mit vorübergehenden Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Das Klimacamp bringt Aktivist:innen, Organisationen und interessierte Bürger:innen für eine Woche voller Veranstaltungen zusammen. Die Polizei kündigte an, die Aktivitäten eng zu überwachen, um Sicherheit und Rechtmäßigkeit zu gewährleisten. Im Raum Dortmund könnte es während des Aufbaus, der Proteste und des Abbaus zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen kommen.

Quelle