14 March 2026, 16:02

Dreieich ehrt zwei Preisträger für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Integration

Ein Plakat mit einer Zeichnung von Menschen, die Musikinstrumente spielen, darunter eine Gitarre, mit dem Text "Lass dich berühren, nimm Angebote an."

Dreieich ehrt zwei Preisträger für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Integration

Die Stadt Dreieich hat die Preisträger des Integrationspreises 2023 bekannt gegeben. In diesem Jahr erhalten zwei Persönlichkeiten die Auszeichnung für ihr langjähriges Engagement bei der Unterstützung von Migrantinnen und Migranten sowie der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Verleihung findet im Rahmen der jährlichen "Interkulturellen Wochen" der Stadt statt.

Der Preis, der in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben wird, ehrt Menschen, die sich besonders für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in das lokale Leben einsetzen. Bürgermeister Martin Burlon betonte die Hingabe der Ausgezeichneten, Brücken zwischen den Kulturen zu bauen und ein friedliches Miteinander zu fördern.

Sadegh Moazzen leitet das Musikprojekt "Grenzenlos", das Teilnehmende mit und ohne Migrationshintergrund zusammenbringt. Seit dem Start im Jahr 2016 hat die Initiative rund 270 Menschen durch gemeinsame musikalische Aktivitäten erreicht.

Heinz-Georg Stöhs, der zweite Preisträger, setzt sich seit den 1970er-Jahren für die Rechte von Migrantinnen und Migranten ein. Zudem unterstützt er den Ausländerbeirat von Dreieich und berät zu Themen, die die vielfältige Bevölkerung der Stadt betreffen.

Die Preisverleihung findet am 22. September 2023 um 18:00 Uhr im Gemeindezentrum Hirschsprung-Breitensee in Dreieich-Sprendlingen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Beide Preisträger teilen sich den Integrationspreis 2023, der praktische Beiträge zur Integration würdigt. Moazzens Musikprojekt und Stöhs' jahrzehntelanges Engagement spiegeln das anhaltende Bekenntnis der Stadt zu Vielfalt und Inklusion wider. Die Feierlichkeiten werden ihre Leistungen im Rahmen der "Interkulturellen Wochen" besonders hervorheben.

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