05 May 2026, 16:35

Ehegeheimnisse der Queen: Untreue, Gerüchte und ein zerrüttetes Vermächtnis

Gruppe von Menschen vor einer Wand mit gerahmten Fotos stehend, mit Text unten, der 'Die Hochzeit der Princess Royal' lautet.

Ehegeheimnisse der Queen: Untreue, Gerüchte und ein zerrüttetes Vermächtnis

Die Ehe zwischen Königin Elizabeth II. und Prinz Philip galt lange als eine unerschütterliche Partnerschaft. Doch hinter verschlossenen Türen brodelten über Jahrzehnte hinweg Spannungen und Gerüchte. Neu bekannt gewordene Details deuten auf eine Beziehung hin, die von Untreue, Geheimnissen und Momenten tiefer Frustration geprägt war.

Prinz Philip zog sich im August 2017 aus seinen königlichen Pflichten zurück und lebte fortan auf Wood Farm, einem Anwesen auf dem Sandringham-Gut. Die Königin hingegen blieb in Schloss Windsor und führte ihren offiziellen Terminkalender weiter. Ihre räumliche Trennung in den späteren Jahren folgte auf Jahrzehnte der Spekulationen über sein Privatleben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eines der hartnäckigsten Gerüchte rankte sich um Penelope Knatchbull, Countess Mountbatten of Burma, die im Palast den Spitznamen „Penny“ trug. Ganze 32 Jahre jünger als Philip, wurde sie häufig zu Veranstaltungen an seiner Seite eingeladen – so oft, dass die Palastangestellten sie scherzhaft „Und Auch“ nannten. Ihre angebliche Affäre blieb ein strittiger Punkt, wurde jedoch nie öffentlich bestätigt.

Berichten zufolge führte die Königin eine private Akte mit mindestens einem Dutzend Frauen, die mit ihrem Ehemann in Verbindung gebracht wurden. Ihre Verärgerung soll ihren Höhepunkt erreicht haben, als die Biografin Ingrid Seward in ihrem 2020 erschienenen Buch „Prince Philip Revealed“ behauptete, er habe mit der französischen Schauspielerin Helene Cordet zwei Kinder gezeugt. Die Königin soll über diese Vorwürfe außer sich gewesen sein.

Philips Tod im April 2021 fügte der Belastung eine weitere Schicht hinzu. Er starb allein, und die Königin war angeblich zutiefst erschüttert, dass er ohne ein letztes Abschiedswort von ihr ging. Einige Royal-Biografen vermuten, dass ihre eigenen, gerüchteweise zugeschriebenen Affären eine Reaktion auf seine Untreue gewesen sein könnten.

Sogar die Vaterschaft von Prinz Andrew wurde infrage gestellt. Der Royal-Experte Andrew Lownie spekulierte, Andrew könnte in Wahrheit der Sohn von Lord Porchester sein, dem langjährigen Pferderennmanager der Königin, und nicht von Prinz Philip.

Die Ehe von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip hielt über sieben Jahrzehnte – doch die nach seinem Tod bekannt gewordenen Details zeichnen ein weitaus komplexeres Bild. Berichte über Untreue, private Aufzeichnungen und ungelöste Konflikte prägen nun ihr Vermächtnis. Die ganze Wahrheit jedoch bleibt denen vorbehalten, die der Königsfamilie am nächsten standen.

Quelle