Eintracht Frankfurt findet unter Riera Stabilität – doch die Offensive stockt
Paul FischerEintracht Frankfurt findet unter Riera Stabilität – doch die Offensive stockt
Eintracht Frankfurt findet unter Neu-Trainer Albert Riera zu mehr Stabilität
Seit dem Amtsantritt des neuen Cheftrainers Albert Riera hat Eintracht Frankfurt in drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Spielen ohne Gegentor gespielt. Gleichzeitig betont der offensive Mittelfeldspieler Farès Chaïbi die Notwendigkeit, im Spielaufbau kreativer zu werden.
Riera übernahm das Traineramt bei der Eintracht mit dem Fokus auf defensive Ordnung. Seine taktische Ausrichtung hat die Abwehr stabilisiert und zu drei hintereinander folgenden Spielen ohne Gegentreffer geführt. Diese defensive Sicherheit verleiht der Mannschaft in den letzten Partien eine solide Basis.
Chaïbi, der sich selbst am liebsten als zentraler offensiver Mittelfeldspieler sieht, kommt unter Riera häufiger in seiner bevorzugten Position zum Einsatz. Der 21-Jährige räumt ein, dass die offensive Kreativität des Teams in den letzten Wochen nachgelassen hat. Sein Appell: Die Mannschaft müsse mehr Risiko eingehen, um bessere Torchancen zu erspielen.
Der Spieler äußerte zudem den Wunsch, im Spielaufbau mehr Verantwortung zu übernehmen. Seine Aussagen fallen vor dem Hintergrund des anstehenden Rhein-Main-Derbys gegen den 1. FSV Mainz 05 am Sonntag (Anpfiff: 15:30 Uhr).
Während Eintracht Frankfurt unter Riera defensiv deutlich überzeugender agiert, bleibt die Offensive hinter den Erwartungen zurück. Chaïbis Forderung nach mehr Kreativität und Risikobereitschaft könnte die taktische Ausrichtung im Derby prägen. Die Partie gegen Mainz 05 wird zeigen, ob die Frankfurter Solide und Angriffslust in Einklang bringen können.






