Fahrraddemo in Kreuzberg gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Lukas HoffmannFahrraddemo in Kreuzberg gegen umstrittene Medienplattformen Nius und Apollo
Rund 50 Menschen haben am Samstag im Berliner Bezirk Kreuzberg eine Fahrraddemonstration veranstaltet. Die Protestaktion richtete sich gegen die Online-Plattformen Nius und Apollo, die beide in dem Viertel ansässig sind. Die Demonstranten skandierten unter dem Motto „Gegen rechtsextreme Medienportale“ Parolen wie „Nazis raus aus unserem Kiez“.
Die Kundgebung begann mit einer kritischen Radtour, bei der die Teilnehmer ihren Widerstand gegen die beiden Medienunternehmen zum Ausdruck brachten. Mit Sprechchören und Plakaten warfen sie den Plattformen eine rechtsextreme politische Ausrichtung vor.
Der Nius-Chef Julian Reichelt und Apollo-Geschäftsführer Max Mannhart erschienen vor Ort, um mit den Protestierenden zu sprechen. Ihre Anwesenheit löste eine kleinere Rangelei aus, woraufhin die Polizei einschreiten musste. Beamte trennten die Konfliktparteien, um eine weitere Eskalation zu verhindern.
Beide Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück, rechtsextreme Medien zu sein. Nach der Wiederherstellung der Ordnung durch die Polizei endete die Demonstration. Der Protest spiegelte die Spannungen zwischen Anwohnern und den beiden Medienplattformen wider. Nius und Apollo distanzieren sich weiterhin von der Einstufung als rechtsextrem.






