Forschung zu Menstruationszyklus soll Training von Spitzenathletinnen revolutionieren
Paul FischerForschung zu Menstruationszyklus soll Training von Spitzenathletinnen revolutionieren
Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Die von der Universität Freiburg geleitete Studie vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Trainer sowie Sportverbände, um Trainingsmethoden zu verbessern. Die vierjährige Initiative wird mit rund 1,6 Millionen Euro gefördert.
Das Projekt mit dem Namen Athletin-D umfasst ein Konsortium aus vier Universitäten: Freiburg, Bochum, Wuppertal und die Technische Universität München. Die Forscherinnen und Forscher konzentrieren sich auf hormonelle Veränderungen, Stresslevel, Lebensstilfaktoren und psychische Gesundheit, um deren Auswirkungen auf Leistung und Regeneration zu verstehen.
Das Team von Jana Strahler an der Universität Freiburg leitet die Untersuchung dieser Zusammenhänge. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Tools, das Trainingspläne und Gesundheitsmanagement für Athletinnen individualisiert. Durch die Analyse geschlechtsspezifischer Unterschiede soll das Projekt langfristig sowohl die Leistung als auch das Wohlbefinden verbessern.
Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft unterstützt die Forschung mit etwa 1,6 Millionen Euro. In den kommenden vier Jahren wird das Konsortium direkt mit Athletinnen, Trainern und Spitzenverbänden zusammenarbeiten, um praxisnahe Anwendungen sicherzustellen.
Die Ergebnisse könnten zu besseren, auf Spitzenathletinnen zugeschnittenen Trainingsstrategien führen. Zudem könnte aus der Forschung ein digitales System für individualisierte Planung hervorgehen. Die Projektergebnisse sollen sowohl die Leistung steigern als auch den langfristigen Gesundheitsschutz stärken.






