Franziska Erdle übernimmt ABDA-Führung und will Apothekenreform vorantreiben
Paul FischerFranziska Erdle übernimmt ABDA-Führung und will Apothekenreform vorantreiben
Franziska Erdle hat die Leitung der ABDA, des Bundesverbandes der deutschen Apotheker, übernommen. Sie hat sich verpflichtet, Apotheken zu schützen und zu stärken, während sie gleichzeitig zentrale Reformen im Sektor vorantreibt. Ihr Führungsstil wird auf Einheit und strategischen Wandel innerhalb der Organisation abzielen.
Erdles erste Aufgabe besteht darin, die Apothekenreform voranzutreiben und die ABDA in einen proaktiveren und professionelleren Verband zu verwandeln. Ihr Ziel ist es, hohe Maßstäbe zu setzen und die Vereinigung zukunftsorientiert und effektiv in ihrer Arbeit aufzustellen. Die Zusammenarbeit mit Basismitgliedern und Fachleuten im Apothekerhaus wird ihren Ansatz prägen.
Die Finanzierung der Apotheken bleibt ein drängendes Problem. Die ABDA hatte sich zuvor für eingefrorene Honorare ausgesprochen, obwohl die Kosten stetig steigen. Die Betriebskosten der Apotheken sind seit 2013 um etwa 65 Prozent gestiegen, was den Druck auf den Sektor weiter erhöht. Erdle betont die Notwendigkeit von Solidarität unter den Apothekern, um ihre Forderungen gegenüber der Politik durchzusetzen.
Ihre Vision umfasst den Aufbau einer stärkeren, strategischer ausgerichteten ABDA, die sowohl Apotheken als auch ihre Teams unterstützt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern hofft sie, nachhaltige Verbesserungen für den Berufsstand zu schaffen.
Erdles Führung wird Reformen und finanzielle Stabilität für Apotheken in den Vordergrund stellen. Die künftige Ausrichtung des Verbandes hängt davon ab, ob es ihr gelingt, die Mitglieder zu einen und politische Veränderungen voranzutreiben. Ihr Erfolg könnte maßgeblich beeinflussen, wie Apotheken in Deutschland betrieben und unterstützt werden.






