15 April 2026, 12:03

Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung

Gruppe von Freiwilligen vor einem Feuerwehrauto mit einer Bank auf der linken Seite und einer Wand im Hintergrund.

Fusion rettet zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen vor der Schließung

Zwei Freiwillige Feuerwehren in Niedersachsen werden bis 2027 zu einer gemeinsamen Einheit fusioniert. Die Entscheidung folgt auf Bedenken wegen Personalmangels, der die Zukunft beider Standorte gefährdete. Lokale Behörden haben nun den Plan genehmigt, die Teams aus Rennau und Rottorf zur Freiwilligen Feuerwehr Hasenwinkel zusammenzulegen.

Der Gemeinderat der Samtgemeinde Grasleben stimmte für die Fusion. Sowohl Rennau als auch Rottorf waren unter die gesetzlich vorgeschriebene Mindestpersonalstärke gefallen und drohten geschlossen zu werden. Durch den Zusammenschluss wird die neue Einheit Hasenwinkel die Personalvorgaben erfüllen und den Betrieb aufrechterhalten können.

Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung und bezeichnete sie als positiven Schritt für die örtlichen Rettungsdienste. Gleichzeitig würdigte er Christin Bilz, die zur stellvertretenden Wehrführerin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf ernannt wurde. Bilz gelte als engagierte Feuerwehrfrau und starke Kandidatin für die Nachfolge des aktuellen Wehrführers Christian Fohlert.

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Nikolas Müller, bisheriger stellvertretender Wehrführer der Rottorfer Wehr, wird seine Position in der neu gebildeten Einheit behalten. Im Rahmen der Fusion wird es zudem Änderungen bei der Ausstattung geben: Das TSF-W-Löschfahrzeug aus Rennau wird verkauft und durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt.

Die Umstellung soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein, um die Einsatzbereitschaft in der Region ohne Unterbrechung zu gewährleisten.

Die Fusion sichert die Zukunft der Feuerwehren in Rennau und Rottorf, indem sie das Personalproblem löst. Die neue Einheit Hasenwinkel wird mit aktualisierter Führung und modernisierter Ausstattung arbeiten. Die Verantwortlichen erwarten, dass die Änderungen die örtlichen Rettungskapazitäten stärken werden.

Quelle