09 May 2026, 08:12

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz am Samstagmorgen

Feuerwehrleute in Helmen und Sauerstoffflaschen sitzen im Rückteil eines rauchgefüllten Lkws bei einer Öbung an der University of California, Berkeley, mit einem große Feuer im Hintergrund.

Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz am Samstagmorgen

Großangelegte Notfallübung am Samstagmorgen in Bad Schwalbach

Am Samstagmorgen findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt, bei der die Zusammenarbeit der Katastrophenschutzkräfte in einer Krisensituation getestet wird. Rund 350 Einsatzkräfte, darunter Rettungsdienste, werden an der Simulation teilnehmen.

Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Die Organisatoren inszenieren einen fiktiven Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Farbiger Rauch soll die Realitätsnähe des Szenarios erhöhen.

Anwohner müssen mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr rechnen. Die Aktivitäten konzentrieren sich zwischen dem Gewerbegebiet und der ehemaligen Taunus-Kaserne in Heidenrod-Kemel sowie in der Nähe der Kreisverwaltungsbehörden in Bad Schwalbach. Obwohl öffentliche Straßen befahrbar bleiben, wird Autofahrern empfohlen, während der Übung die Umfahrung über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden.

Der Rheingau-Taunus-Kreis möchte mit der Übung die Einsatzbereitschaft seiner Katastrophenschutzeinheiten überprüfen. Besonders im Fokus steht die Koordination zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei, die während der Simulation genau bewertet wird.

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Die Übung endet gegen Mittag, und die Einsatzaktivitäten werden kurz darauf eingestellt. Die örtlichen Behörden betonen, dass keine reale Gefahr besteht, allerdings mit Lärm und Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Die Ergebnisse der Übung sollen in die künftige Notfallplanung der Region einfließen.

Quelle