04 April 2026, 04:04

Hagenbad verschärft Einlassregeln für Kinder nach tödlichen Unfällen

Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von Sicherheitskegeln und einem Geländer und einem Schild an der Wand, das verfügbare Schwimmausrüstung anzeigt.

Hagenbad verschärft Einlassregeln für Kinder nach tödlichen Unfällen

Hagenbad GmbH führt strengere Einlassregeln für Kinder in seinen Bädern ein

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Nach zwei Ertrinkungsunfällen in den vergangenen zwei Jahren verschärft die Hagenbad GmbH die Zugangsbestimmungen für Kinder in ihren Schwimmbädern. Die neuen Regeln treten am 1. April in Kraft und gelten für das Westfalenbad (Hallenbad) sowie die Freibäder in Hagen. Anlass sind die tödlichen Unfälle einer fünfjährigen Mädchen und eines siebenjährigen Jungen im Nichtschwimmerbereich des Westfalenbads.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick: Kinder unter zehn Jahren dürfen künftig nur noch in Begleitung einer mindestens 16-jährigen Aufsichtsperson die Bäder besuchen. Jede erwachsene Begleitperson darf dabei höchstens zwei Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Ältere Kinder bis 14 Jahre benötigen für den alleinigen Eintritt das Bronze-Schwimmabzeichen.

Um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, wird die Hagenbad GmbH stichprobenartige Kontrollen durchführen. Darüber hinaus sind Aktionstage zur Sicherheit geplant, bei denen Familien über Gefahren im und am Wasser sowie richtiges Verhalten in Notfällen aufgeklärt werden sollen.

Ausbau der Schwimmkurse für mehr Sicherheit Zur weiteren Verbesserung der Wassersicherheit erweitert das Westfalenbad sein Angebot an Schwimmkursen. Zwölf Einführungskurse sollen Kleinkindern den spielerischen Umgang mit Wasser ermöglichen, während 35 weitere Kurse Anfänger bis zum Silber-Schwimmabzeichen begleiten. Mit diesen Maßnahmen will das Unternehmen künftige Unfälle in Hagener Bädern verhindern.

Die verschärften Regeln und Sicherheitsprogramme sind eine direkte Reaktion auf die beiden Ertrinkungsfälle im Nichtschwimmerbereich des Westfalenbads. Ab dem 1. April gelten für alle Besucher die neuen Vorgaben – deren Einhaltung wird kontrolliert. Im Mittelpunkt der Initiative stehen Risikominimierung und die Aufklärung von Familien über sicheres Verhalten im Wasser.

Quelle