03 April 2026, 14:11

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern

Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von orangen Sicherheitskegeln und einem Metallgeländer, mit einer wandmontierten Tafel mit Text.

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern

Hagenbad GmbH führt strengere Sicherheitsregeln in Schwimmbädern ein

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Nach zwei Ertrinkungsunfällen in den vergangenen Jahren verschärft die Hagenbad GmbH die Sicherheitsvorkehrungen in ihren Schwimmbädern. Ab dem 1. April müssen Kinder unter zehn Jahren in Begleitung einer erwachsenen Aufsichtsperson das Westfalenbad und die Freibäder in Hagen betreten. Die Änderungen folgen auf Vorfälle, bei denen ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge im Hallenbad des Westfalenbads ertrunken sind.

Zwei tödliche Unfälle innerhalb von zwei Jahren haben die neuen Maßnahmen ausgelöst. Ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge waren im Hallenbad des Westfalenbads ertrunken. Diese Tragödien veranlassten die Hagenbad GmbH, ihre Sicherheitsrichtlinien zu überprüfen und anzupassen.

Neue Regeln für mehr Sicherheit Künftig müssen Kinder unter zehn Jahren von einer mindestens 16-jährigen Aufsichtsperson begleitet werden. Jede erwachsene Person darf dabei höchstens zwei Kinder gleichzeitig beaufsichtigen. Auch für Kinder unter 14 Jahren gibt es Einschränkungen: Nur wer das Bronze-Schwimmabzeichen vorweisen kann, darf ohne Begleitung ins Bad.

Um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten, wird das Personal stichprobenartige Kontrollen durchführen. Zudem plant das Unternehmen Aktionstage zur Sicherheit, um Familien über Gefahren im und am Wasser sowie richtiges Verhalten in Notfällen aufzuklären. Das Westfalenbad erweitert zudem sein Kursangebot: 12 Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder und 35 Schwimmkurse für Anfänger bis zum Silber-Abzeichen werden angeboten.

Appell an Eltern und Erziehungsberechtigte Patricia Pieper, Pressesprecherin der Hagenbad GmbH, bestätigte die Neuerungen und betonte die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit, um künftige Unfälle zu verhindern. "Sicherheit hat für uns oberste Priorität – besonders, wenn es um Kinder geht", so Pieper.

Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen treten am 1. April in Kraft. Familien, die das Westfalenbad oder die Hagener Freibäder besuchen, müssen dann die neuen Aufsichtsregeln beachten. Mit einer Kombination aus Aufklärung, strengeren Kontrollen und erweiterten Schwimmkursen will das Unternehmen Risiken minimieren und die Wassersicherheit nachhaltig verbessern.

Quelle