Hanau führt im Herbst flexibles Carsharing für alle Stadtteile ein

Emma Koch
Emma Koch
2 Min.
Ein Plakat mit einer Person in einem blauen Hemd, die in einem Auto sitzt und entschlossen schaut, mit der Aufschrift "Carsharing ist Pflicht" oben.Emma Koch

Hanau führt im Herbst flexibles Carsharing für alle Stadtteile ein

Hanau startet im Herbst neuen Carsharing-Dienst

Hanau will in diesem Herbst einen neuen Carsharing-Service einführen. Das Vorhaben soll den Bürgerinnen und Bürgern eine flexible und nachhaltige Alternative zum eigenen Auto bieten. Seit Monaten bereiten Stadtverantwortliche die Grundlagen vor, mit dem Ziel, das Angebot schrittweise auf alle Stadtteile auszuweiten.

Die Stadt selbst wird den Service nicht betreiben, sondern die rechtlichen und räumlichen Rahmenbedingungen schaffen. Öffentliche Flächen werden für Carsharing-Stationen bereitgestellt, und eine Konzessionsvereinbarung ermöglicht dem ausgewählten Betreiber, die Einnahmen zu verwalten, während er die finanziellen und technischen Risiken trägt. Das Verfahren orientiert sich am Carsharing-Gesetz und den hessischen Verkehrsverordnungen; die Genehmigungen für Parkflächen gelten bis zu acht Jahre.

Umfangreiche Vorbereitungen sind bereits getroffen worden: Es gab Marktanalysen, die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen und Gespräche mit dem Bundesverband CarSharing e.V.. Stadträtin Isabelle Hemsley wird nun im ersten Treffen des neu gewählten Rates das Ausschreibungsverfahren einleiten.

Hanau wirbt mit attraktiven Konditionen um Anbieter. Der künftige Betreiber wird in Fahrzeuge, Technik, Personal und Parkinfrastruktur investieren müssen. Mögliche Standorte für Mobilitätsstationen wurden bereits identifiziert, um eine flächendeckende Versorgung und Skalierbarkeit bei steigender Nachfrage zu gewährleisten.

Hemsley betont, dass Carsharing ein zentraler Baustein moderner, umweltfreundlicher Mobilität sei. Der Service solle das öffentliche Verkehrsangebot ergänzen und die Abhängigkeit vom Privatwagen verringern. Bei reibungslosem Ablauf könnten die ersten Fahrzeuge noch in diesem Herbst den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stehen.

Der Start erfolgt mit einem von der Stadtverwaltung geleiteten Ausschreibungsverfahren. Sobald ein Betreiber ausgewählt ist, übernimmt dieser die Umsetzung – von der Fahrzeugbeschaffung bis zum Infrastrukturaufbau. Langfristig soll ein stadtweites Netz entstehen, das nachhaltige Mobilität in allen Stadtteilen fördert.

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