Hessen glänzt mit Sprachförderung und niedrigster Schulabbrecherquote Deutschlands
Paul FischerHessen glänzt mit Sprachförderung und niedrigster Schulabbrecherquote Deutschlands
Hessen wird für seine erfolgreichen Bemühungen um bildungspolitische Integration gewürdigt. Die vorschulischen Deutschkurse des Landes und seine frühzeitigen Förderangebote erhielten in den jüngsten bundesweiten Bewertungen besondere Anerkennung. Der gewählte Ansatz zeigt Wirkung – mit bemerkenswerten Erfolgen in zentralen Bereichen.
Seit dem Schuljahr 2021/2022 ist in Hessen die systematische Sprachförderung im Deutschen für alle Kinder verpflichtend. Rund 17.000 Kinder nehmen derzeit an den von Schulen organisierten Vorschulkursen teil. Der aktuelle alle zwei Jahre erscheinende Bildungsbericht bewertet diese Programme als außerordentlich wirksam.
Das Land hebt sich auch in anderen Punkten positiv ab: Mit einer Quote von 6,3 Prozent im Schuljahr 2024/2025 hat Hessen die niedrigste Abgangsrate ohne Hauptschulabschluss in ganz Deutschland. Zudem ist der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg hier schwächer ausgeprägt als in den meisten anderen Bundesländern.
Die Vielfalt Hessens spiegelt sich in seinen Schulen wider. Über 50 Prozent der Einwohner mit Migrationshintergrund sind jünger als 18 Jahre. Der Anteil ausländischer Schüler an Berufsschulen, die eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben, liegt über dem Bundesdurchschnitt. Bildungsminister Armin Schwarz führt diese Erfolge auf umfassende und früh ansetzende Fördermaßnahmen zurück.
Der aktuelle Bildungsmonitor unterstreicht Hessens Engagement für bildungspolitische Integration. Die vorschulischen Sprachkurse und strukturierten Förderangebote haben messbare Fortschritte gebracht. Diese Programme bleiben ein zentraler Erfolgsfaktor für das Bildungssystem des Landes.






