Hessen revolutioniert Bildung: Höhere Gehälter, mehr Personal und bessere Betreuung ab 2026
Paul FischerHessen revolutioniert Bildung: Höhere Gehälter, mehr Personal und bessere Betreuung ab 2026
Hessen kündigt Bildungshaushalt 2026 an: Mehr Gehalt, mehr Personal und bessere Betreuung
Hessen hat seinen Bildungshaushalt für 2026 vorgestellt – mit deutlichen Verbesserungen für Lehrkräfte und Schulen. Geplant sind höhere Gehälter, zusätzliche Lehrstellen sowie ein Ausbau der Ganztagsbetreuung. Die Reformen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das Land eine Rekordzahl an Lehrkräften verzeichnet: 67.000 insgesamt, wobei nur noch ein geringer Bruchteil der Stellen unbesetzt ist.
Im Mittelpunkt des neuen Haushalts steht die Besoldung der Lehrkräfte. So steigen Grundschullehrkräfte künftig in die Entgeltgruppe A13 auf. Alle Pädagoginnen und Pädagogen erhalten umfassende Gehaltserhöhungen – ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. In den vergangenen zehn Jahren hat Hessen bereits 11.000 Lehrstellen geschaffen, davon allein 2.100 im letzten Jahr.
An integrierten Gesamtschulen bleibt die Klassengröße begrenzt: Maximal 25 Schülerinnen und Schüler pro Klasse – eine der besten Betreuungsrelationen in Deutschland. Zudem reagiert das Land auf steigende Schülerzahlen mit 350 zusätzlichen Ganztagsstellen, sodass die Gesamtzahl auf 5.730 anwächst. Aktuell sind nur noch 1,6 Prozent der Lehrstellen unbesetzt – ein Zeichen für eine stabile Personaldecke.
Doch Hessen investiert nicht nur in Gehälter und Personal. Der Haushalt sieht eine Reihe von Fördermaßnahmen vor, um Bildungs-chancen für alle Kinder und Jugendlichen im Land zu stärken.
Mit dem Haushalt 2026 steigt die Finanzierung für Schulen, was bessere Bezahlung, mehr Personal und erweiterte Betreuungsangebote ermöglicht. Mit einer Rekordzahl an Lehrkräften und niedrigen Vakanzquoten will Hessen die hohen Standards im Bildungssystem halten. Die zusätzlichen Ganztagsstellen und Gehaltsanpassungen treten in Kraft, während die Schülerzahlen weiter steigen.






