Hessen und Oblast Kiew besiegeln historische Partnerschaft für EU-Beitritt und Austausch

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Ein Plakat mit dem Text "Ukrainischer Kulturdiplomatie-Monat in Wikipedia" in Weiß vor einem blauen Hintergrund, das eine bunte Weltkugel mit einer Karte von Ukraine in der Mitte zeigt, umgeben von verschiedenen Ländern.Admin User

Hessen plant Partnerschaft mit Region um Kyiv - Hessen und Oblast Kiew besiegeln historische Partnerschaft für EU-Beitritt und Austausch

Hessen hat eine neue regionale Partnerschaft mit der ukrainischen Oblast Kiew bekannt gegeben. Das Abkommen soll den EU-Beitrittsprozess der Ukraine unterstützen und gleichzeitig die Zusammenarbeit in Bildung, Wirtschaft und Technologie stärken. Die Initiative unterstreicht zudem die Solidarität mit den etwa 100.000 ukrainischen Geflüchteten, die derzeit in Hessen leben.

Die Partnerschaft wurde am 23. Februar 2026 offiziell gestartet. Schwerpunkte liegen auf Austauschprogrammen für Jugendliche, Bildung, Wissenschaft und digitale Innovation. Ein weiterer zentraler Bereich ist die wirtschaftliche Zusammenarbeit – die Oblast Kiew beherbergt über 3.000 Unternehmen und zählt rund 1,8 Millionen Einwohner.

Hessen verfügt bereits über Erfahrung in grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Ein bestehendes Austauschprogramm mit der polnischen Woiwodschaft Großpolen dient als Vorbild für diese neue Initiative. Die Region unterhält zudem Partnerschaften mit Nouvelle-Aquitaine in Frankreich, Bursa in der Türkei, der Emilia-Romagna in Italien, der Vojvodina in Serbien und dem US-Bundesstaat Wisconsin.

Neben diesen regionalen Vereinbarungen pflegt Hessen zahlreiche Städtepartnerschaften mit ukrainischen Gemeinden. Ein Beispiel ist Erzhausen, das mit Iwanytschi kooperiert. Diese lokalen Verbindungen werden die breiter angelegte Zusammenarbeit mit der Oblast Kiew ergänzen.

Die neue Partnerschaft erweitert Hessens Netzwerk internationaler Kooperationen. Sie bietet eine strukturierte Möglichkeit, den EU-Beitrittsprozess der Ukraine zu begleiten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Geflüchteten in der Region zu adressieren. Austauschprogramme in Bildung, Forschung und Wirtschaft sollen in den kommenden Monaten starten.