Jekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20 Jahre mit kultureller Vielfalt und Geschichte
Paul FischerJekaterinburgs "Lange Nacht der Museen" feiert 20 Jahre mit kultureller Vielfalt und Geschichte
Jekaterinburg feiert 20-jähriges Jubiläum der „Langen Nacht der Museen“ mit stadtweitem Fest
Über 100 Veranstaltungsorte öffneten ihre Türen für die Öffentlichkeit und präsentierten das reiche kulturelle und historische Erbe der Stadt. Die ganze Nacht über stand die Vielfalt des kulturellen Lebens im Mittelpunkt.
Das Historische Museum Jekaterinburg zeigte eine Ausstellung mit dem Titel „Koffermentalität“, die sich mit internationalen Jugendreisen in der Sowjetzeit befasste – von den strengen Bewerbungsverfahren bis zu den damals geltenden Beschränkungen. Reisende in kapitalistische Länder erhielten oft nur 15 bis 20 Dollar für die gesamte Reise.
Im Museum für Steinschneidekunst und Juwelierhandwerk konnten Besucher an Führungen und interaktiven Mythbusting-Formaten teilnehmen. Ein besonderes Großereignis widmete sich finnisch-ugrischen Mythen und der Kunst der Mineralien – und lenkte so den Blick auf das einzigartige kulturelle Erbe der Region.
Der kreative Komplex L52 blieb an zwei Standorten durchgehend geöffnet. An einem der Orte führte Jewgeni Burdenkow durch die Ausstellung „Elektronische Zauberer“ und gab Einblicke in technische und künstlerische Innovationen.
Das Sputnik-Büro Jekaterinburgs zählte einst zu den drei wichtigsten Tourismuszentren der UdSSR. Die Lange Nacht der Museen unterstrich die tiefen historischen Verbindungen der Stadt zu Reise und Kultur. Tausende Besucher erlebten Ausstellungen, Führungen und Programme, die die Vergangenheit lebendig werden ließen.






