Junge #Zukunftsmacher: Wie 11 Projekte Hessens Gemeinschaften verändern
Emma KochJunge #Zukunftsmacher: Wie 11 Projekte Hessens Gemeinschaften verändern
Elf junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Programm #zukunftsmacher erfolgreich abgeschlossen und erhielten ihre Zertifikate im Rahmen des 4. Projektworkshops. Die Initiative der Frankfurt University of Applied Sciences fördert von Jugendlichen geleitete Projekte durch Schulungen, Mentoring und eine finanzielle Unterstützung von 500 Euro. Staatsminister Axel Wintermeyer betonte bei der Abschlussveranstaltung die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements junger Menschen.
Das Qualifizierungsprogramm endete mit einem finalen Workshop, doch für den Herbst ist ein Netzwerktreffen geplant. Im Rahmen des Pilotprojekts "Engagement-Botschafter" entwickelte jeder Teilnehmer ein gemeinwohlorientiertes Vorhaben.
Eines der Projekte, die Initiative zum Schutz von Hummeln im Lindenaupark in Hanau-Großauheim, setzt sich für den Erhalt von Bienen und Hummeln ein. Dazu gehören die Pflanzung spätblühender Futterpflanzen sowie die Einrichtung von Informationsständen. Ein weiteres Projekt, "Mädchenfußball nach Corona", fördert die langfristige Sportteilhabe von Mädchen, indem es sie mit Schul-AGs und lokalen Vereinen vernetzt.
Das Vorhaben "Multisportanlage Gersfeld" verwandelt einen alten Tennisplatz in einen Begegnungsort für Jugendliche und Vereine. Die "Sommerfeier in Kriftel" hingegen will mit einem Fest für Vereinsmitglieder die Gemeinschaft nach der Pandemie neu stärken. Beim Projekt "Märchen aus aller Welt" werden Kinder durch Geschichten an verschiedene Kulturen herangeführt, um Vorurteilen und Rassismus entgegenzuwirken.
Prof. Dr. Susanne Koch, Geschäftsführerin des ScoPE (Servicecenter für Partizipation und Engagement), zeigte sich stolz auf die Rolle der Hochschule. Das Programm ermächtige junge Menschen, in ihren Gemeinden nachhaltige Veränderungen anzustoßen, so Koch.
Mit Schulungen und finanzieller Unterstützung im Rücken setzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projekte nun um. Die Vorhaben reichen von Umweltschutz über sportliche Inklusion und kulturelle Bildung bis hin zum Wiederaufbau sozialer Gemeinschaften. Das geplante Netzwerktreffen im Herbst soll weitere Möglichkeiten für Austausch und Zusammenarbeit bieten.






