Kassels Erfolgskampf gegen Kriminalität: Wie die Stadt 2025 sicherer wurde
Lukas HoffmannKassels Erfolgskampf gegen Kriminalität: Wie die Stadt 2025 sicherer wurde
Kriminalität in Hessen geht seit Start der Initiative für Innere Sicherheit zurück – 2025 besonders spürbar
Kassel, das von Anfang an eine zentrale Rolle in dem Programm spielt, verzeichnete deutliche Fortschritte bei der öffentlichen Sicherheit. Neue Maßnahmen und moderne Technologie haben maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen.
Im Oktober 2024 wurde die Kasseler Innenstadt zur waffen- und messerfreien Zone erklärt – ein wichtiger Schritt im Rahmen der Initiative für Innere Sicherheit. Bis 2025 gingen Messerangriffe im öffentlichen Raum um 24,5 Prozent zurück.
Besonders wirksam erwies sich die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen: Damit konnten 2025 insgesamt 151 Straftaten aufgeklärt oder aufgedeckt werden – ein Anstieg um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die allgemeine Aufklärungsquote der Stadt stieg kontinuierlich und erreichte innerhalb von drei Jahren 61,7 Prozent.
Die Straßenkriminalität in Kassel sank 2025 um 14,7 Prozent, die Kriminalitätsrate pro 100.000 Einwohner ging auf 10.263 Delikte zurück. Landesweit nahmen zudem Taschendiebstahl, Straßenraub und Fahrraddiebstahl ab.
Hessens Innenminister Roman Poseck besuchte Kassel, um sich über die Fortschritte der Initiative zu informieren. Im gesamten Bundesland wurde für das Jahr ein Rückgang der Kriminalität um 3,6 Prozent verzeichnet.
Die Initiative für Innere Sicherheit hat in Kassel und ganz Hessen messbare Erfolge gebracht: weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquoten und strengere Sicherheitsvorgaben prägen heute das Bild der urbanen Sicherheit. Die Behörden beobachten die weiteren Entwicklungen, während das Programm ausgebaut wird.






