20 March 2026, 18:13

Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU kämpfen um jeden Prozentpunkt

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Männergesichts, das verschiedene Gesichtsausdrücke zeigt, mit der Überschrift "Stand der Umfrage mit beiden Kandidaten während der Wahl", das einen nachdenklichen Ausdruck mit zur Seite schauenden Augen und leicht geöffnetem Mund, ordentliches Haar, schlichte Kleidung und fetten, zentrierten Text zeigt.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU kämpfen um jeden Prozentpunkt

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: SPD und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

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Am Sonntag, dem 22. März 2026, findet die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz statt – ein enges Duell zwischen SPD und CDU. Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die 2024 zurücktrat, hat sich nun zum Wahlkampf geäußert und gesteht, dass es ihr von der Seitenlinie aus noch mulmiger zumute sei als damals, als sie selbst im Rennen war. Die SPD schickt mit Alexander Schweitzer ihren Spitzenkandidaten ins Rennen, während die CDU auf Gordon Schnieder setzt. Umfragen zeigen ein knappes Ergebnis mit minimalem Vorsprung für die Union.

Dreyer, die bis zum Sommer 2024 in Mainz eine Ampelkoalition führte, lobte Schweitzers Kampagnenführung. Trotz eines leichten Rückstands der SPD in den aktuellen Umfragen – 27 zu 29 Prozent – zeigte sie sich überzeugt, dass sein persönliches Ansehen und sein Ruf als pragmatischer Macher den Ausschlag geben könnten. Experten sehen darin eine reale Chance für die Sozialdemokraten, das Blatt noch zu wenden.

Lange hatte die CDU einen deutlichen Vorsprung, doch nach der jüngsten Niederlage in Baden-Württemberg verlor sie an Schwung. Nun wird der Wahlkampf immer knapper, wobei Schweitzer in den Beliebtheitswerten aktuell vor Schnieder liegt. Dreyer betonte, dass es ihr als Beobachterin noch intensiver vorkomme als damals, als sie selbst bis zur letzten Minute im Wahlkampf stand.

Schweitzer hatte Dreyer 2024 als Regierungschef der Koalition abgelöst. Sein Führungsstil und seine Bilanz sind nun zentral für die SPD-Wiederwahlkampagne – die Partei setzt in der heißen Phase auf seine Strahlkraft bei den Wählern.

Das Ergebnis bleibt offen: Nur zwei Prozentpunkte trennen SPD und CDU in den Umfragen. Analysten verweisen auf Schweitzers persönliche Popularität und die jüngsten Rückschläge der Union als entscheidende Faktoren. Am Sonntag müssen die Wähler entscheiden, ob sie der SPD mit ihrem Kontinuitätsversprechen vertrauen – oder der CDU den Zuschlag geben.

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