17 April 2026, 20:03

Kreis Steinfurt und Handwerkskammer stärken Zusammenarbeit gegen Krisen und Schwarzarbeit

Ein in Leder gebundenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships" liegt offen, wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer solchen Institution.

Kreis Steinfurt und Handwerkskammer stärken Zusammenarbeit gegen Krisen und Schwarzarbeit

Kreis Steinfurt und die örtliche Handwerkskammer bekräftigen enge Zusammenarbeit

Der Kreis Steinfurt und die lokale Innung des Handwerks haben ihre bewährte Partnerschaft erneut betont. Bei einem jüngsten Treffen wurden aktuelle Herausforderungen der Branche erörtert, darunter steigende Kosten und neue Vergaberegeln, die ab 2026 in Kraft treten. Beide Seiten unterstrichen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Kooperation, um die heimischen Betriebe zu stärken.

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Landrat Dr. Martin Sommer hatte Vertreter der Handwerksinnung eingeladen, um drängende Probleme des Handwerks zu besprechen. Themenschwerpunkte waren Lieferkettenstörungen, zögerliche Investitionen sowie die Auswirkungen explodierender Energiekosten – angeheizt auch durch den Konflikt im Iran.

Ein weiterer Fokus lag auf der Schwarzarbeit, die von beiden Seiten als Bedrohung für das Sozialsystem eingestuft wurde. Um die Branche zu festigen, hoben sie die duale Berufsausbildung als Schlüssel für stabile Karrierewege und die Lösung von Nachfolgeproblemen hervor. Der Kreis Steinfurt bietet zudem Beratungsleistungen an, um Betriebsübergaben und -übernahmen zu erleichtern.

Die ab dem 1. Januar 2026 geltenden neuen öffentlichen Vergaberegeln standen ebenfalls im Mittelpunkt. Diese zielen darauf ab, Bürokratie abzubauen und mehr Flexibilität zu schaffen – insbesondere bei kleineren Aufträgen. Die Gespräche endeten mit dem gemeinsamen Bekenntnis zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Kreis und Innung.

Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung der Unterstützung für das lokale Handwerk angesichts wirtschaftlicher Belastungen. Mit den bevorstehenden Vergaberegeln und anhaltenden Herausforderungen wie den Energiekosten werden Kreis und Innung ihre Zusammenarbeit fortsetzen. Beratungsangebote und die berufliche Ausbildung bleiben zentrale Bausteine, um die Zukunft der Branche zu sichern.

Quelle