13 June 2026, 06:08

Liedtke fordert mehr Anerkennung für Kriegsveteranen als "Friedensstifter"

Präsident des Landtags ehrt Veteranen als 'Friedensmacher'

Liedtke fordert mehr Anerkennung für Kriegsveteranen als "Friedensstifter"

Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke fordert mehr Wertschätzung und Unterstützung für Kriegsveteranen

Vor dem zweiten nationalen „Tag der Veteranen“ in Deutschland, der mit Veranstaltungen um den 15. Juni begangen wird, hat Brandenburgs Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke zu mehr Dankbarkeit und Rückhalt für ehemalige Soldatinnen und Soldaten aufgerufen. Den Gedenktag bezeichnete sie als Tag der Ehrung für „Friedensstifter“.

Liedtke betonte, dass in Deutschland unter dem Begriff Veteran alle Dienstmitglieder verstanden werden, die ehrenhaft aus dem Militär ausgeschieden sind – unabhängig davon, ob sie noch aktiv oder bereits im Ruhestand sind. Frieden, so Liedtke, hänge von denen ab, die seine Grundlagen bewahren, verteidigen und erneuern.

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Besonders wichtig sei es ihr, die gesundheitlichen Belastungen von Soldatinnen und Soldaten stärker anzuerkennen. Sie forderte mehr Bewusstsein, bessere Behandlungsmöglichkeiten und gezielte Unterstützung für Veteranen und ihre Angehörigen.

In ihren Äußerungen bezeichnete Liedtke die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Verletzung – nicht als Schwäche. Sie appellierte an Geduld und eine Verbesserung der Hilfsangebote, um den Herausforderungen von Veteranen gerecht zu werden.

Die Veranstaltungen rund um den 15. Juni sollen das öffentliche Bewusstsein für die Leistungen von Veteranen schärfen. Liedtkes Forderungen nach mehr Unterstützung und Anerkennung zielen darauf ab, die Lebensbedingungen derer zu verbessern, die ihrem Land gedient haben. Der Tag unterstreicht die Rolle der Veteranen als Friedensstifter in der Gesellschaft.

Quelle