Lufthansa bricht jahrzehntelanges Schweigen zur NS-Vergangenheit der Luft Hansa
Lufthansa bricht jahrzehntelanges Schweigen zur NS-Vergangenheit der Luft Hansa
Lufthansa-Gruppe räumt erstmals Verstrickung ihres Vorgängerunternehmens in das NS-Regime ein
Die Lufthansa Group hat erstmals öffentlich die Beteiligung ihres Vorläufers am nationalsozialistischen Regime eingeräumt. Die Stellungnahme erfolgte am 4. Februar 2024 durch Konzernchef Carsten Spohr. Historische Aufzeichnungen belegen, dass die Luft Hansa – die Vorgängerin der heutigen Airline – direkt in das NS-System eingebunden war, darunter die Ausbeutung von über 12.000 Zwangsarbeitern.
Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, im Rahmen laufender Umstrukturierungsmaßnahmen bis 2030 weltweit rund 4.000 Verwaltungsstellen abzubauen.
Mit dem Eingeständnis im Februar 2024 brach die Lufthansa-Führung ein jahrzehntelanges Schweigen über die Verstrickung der Luft Hansa in den Nationalsozialismus. Dokumente zeigen, dass im Jahr 1944 mehr als zwei Drittel der Umsätze des Unternehmens aus Rüstungsproduktion und militärischer Logistik stammten. Die Zwangsarbeit Tausender, darunter auch KZ-Häftlinge, war zentraler Bestandteil der Kriegsoperationen des Konzerns.
Die Finanzprognosen für 2025 deuten auf eine verbesserte Performance hin: Das bereinigte EBIT wird voraussichtlich die 1,6 Milliarden Euro des Vorjahres übertreffen. Der Geschäftsbericht, der am 6. März 2026 veröffentlicht wird, folgt auf die Hauptversammlung in Frankfurt am 12. Mai 2026. Dort werden Aktionäre sowohl die finanziellen Ergebnisse als auch die historische Aufarbeitung des Unternehmens bewerten.
Um die eigene Vergangenheit weiter aufzuarbeiten, plant die Lufthansa eine Ausstellung in Frankfurt über ihre NS-Vergangenheit. Zudem wird im März 2026 eine vom Unternehmen in Auftrag gegebene, detaillierte historische Darstellung veröffentlicht. Diese Schritte gehen einher mit operativen Veränderungen, darunter die Stellenstreichungen, die bis 2030 zu einer schlankeren Verwaltung führen sollen.
Die ersten neun Monate des Jahres 2025 zeigten eine gestärkte finanzielle Lage: Die Nettoverschuldung sank, während das bereinigte EBIT stieg. Trotz der Stellenkürzungen bleibt die Airline auf langfristige Profitabilität fokussiert – und stellt sich gleichzeitig ihrer historischen Verantwortung.
Das Eingeständnis der Lufthansa markiert einen bedeutenden Wandel im Umgang des Konzerns mit seiner Vergangenheit. Die geplante Ausstellung und das historische Buch werden weitere Einblicke in die Rolle der Luft Hansa zwischen 1933 und 1945 liefern. Parallel signalisieren die finanzielle Neuausrichtung und die Stellenabbaupläne einen Kurs auf mehr Effizienz – rechtzeitig zur Hauptversammlung 2026.
Lufthansa bricht Schweigen zur NS-Vergangenheit – und glänzt finanziell wie nie
Ein historischer Schritt: Die Lufthansa räumt ihre NS-Vergangenheit ein – während das Unternehmen gleichzeitig mit Rekordgewinnen und radikalen Umstrukturierungen überzeugt. Wie passt das zusammen?
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