Milliardeninvestition: Baden-Württemberg revolutioniert Rad- und Fußverkehr bis 2030
Stjepan HeinrichMilliardeninvestition: Baden-Württemberg revolutioniert Rad- und Fußverkehr bis 2030
Baden-Württemberg startet Milliardenprogramm für Rad- und Fußverkehr
Baden-Württemberg hat ein großes Förderprogramm zur Stärkung der Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur vorgestellt. Wie am Montag, dem 4. Mai 2026, bekannt gegeben wurde, sollen bis 2030 über eine Milliarde Euro investiert werden. Der Plan umfasst rund 1.000 Maßnahmen, die den Verkehr in der gesamten Region verbessern sollen.
Im Mittelpunkt des Programms steht der Ausbau sicherer und besser vernetzter Wege für Radfahrerinnen, Radfahrer und Fußgänger. Zu den zentralen Zielen gehören der Bau von 640 Kilometern neuer Radwege sowie die Schaffung von über 20.000 zusätzlichen Fahrradabstellplätzen. Besonders gefördert werden zudem barrierefreie Querungen und bessere Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr.
Freiburg nimmt in dem Vorhaben eine Schlüsselrolle ein. Als Pilotstadt im Klimamobilitätsplan erhält die Stadt besondere Unterstützung. Bereits jetzt werden rund 20 Projekte gefördert, darunter der Ausbau der Schnellradroute FR2 und die Aufwertung stark frequentierter Verkehrsachsen.
Das Land übernimmt bis zu 75 Prozent der Projektkosten im Rahmen des Landesgemeindefinanzierungsgesetzes. Diese finanzielle Förderung soll den Verkehrswandel in Freiburg beschleunigen und anderen Kommunen als Vorbild dienen.
Die Mittel sollen Freiburg und weiteren Regionen helfen, nachhaltigere Verkehrsnetze aufzubauen. Mit der bis 2030 veranschlagten Milliarde Euro werden sichere Radrouten, bessere Fußgängerwege und eine stärkere Verknüpfung mit dem öffentlichen Verkehr erwartet. Die Investitionen des Landes markieren einen wichtigen Schritt hin zu einer verbesserten regionalen Mobilität.






