Münster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Lukas HoffmannMünster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der Berufsausbildung. Ihr Ziel: Fachkräfte im Bereich der Geoinformationstechnologie langfristig zu sichern. Ein neues gemeinsames Prüfungsgremium soll künftig die Abschlussprüfungen der Auszubildenden in der Region überwachen.
Die Bezirksregierung Münster ist für die berufliche Ausbildung im öffentlichen Dienst zuständig, während die IHK Nord Westfalen die duale Berufsausbildung in Handel und Industrie im Münsterland organisiert. Gemeinsam haben sie nun ein gemeinsames Prüfungsausschuss gegründet, um einheitliche Bewertungsmaßstäbe für alle Auszubildenden zu gewährleisten.
Das Gremium bündelt technische und personelle Ressourcen und macht so getrennte Prüfungsausschüsse überflüssig. Die Geschäftsstelle wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Die Geoinformationstechnologie spielt eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung. Vermessungstechniker und Geomatik-Fachleute erfassen, bearbeiten und visualisieren raumbezogene Daten – eine Grundlage für Aufgaben wie Straßenbau, Stadtplanung oder Navigationssysteme.
Mit der Kooperation sollen die Ausbildungsstandards in diesem zukunftsweisenden Bereich gestärkt werden. Sie sorgt für einheitliche Qualitätskriterien und eine effizientere Nutzung der Ressourcen. Die Berufsausbildung in der Geoinformationstechnologie wird damit noch stärker an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet.






