21 April 2026, 10:03

Münsters Schwimmprojekt fördert Integration und Sicherheit im Wasser

Ein Schwimmbad mit einem "Nur für Erwachsene - Nichtschwimmerbereich"-Schild im Vordergrund, umgeben von Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel, mit einem Rettungsring in der Mitte des Pools.

Münsters Schwimmprojekt fördert Integration und Sicherheit im Wasser

Ein neues Schwimmprojekt in Münster hilft Geflüchteten und Anwohnerinnen und Anwohnern, sich im Wasser sicherer zu fühlen. Das Integrations-Pilotprojekt am ZUE Münster bietet Kurse für Kinder, Frauen und erwachsene Männer an – unterstützt von lokalen Organisationen und der Stadtverwaltung.

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Der Münstersche Verein SwimSportTank e.V. organisiert die Schwimmkurse im Rahmen des Integrationsprogramms. Das interkulturelle Trainerteam spricht viele der Muttersprachen der Teilnehmenden, was die Kommunikation erleichtert. Anke Sundermeier, eine zertifizierte Schwimmlehrerin der Initiative, leitet die Angebote für geflüchtete Kinder, Frauen und Männer.

Die Stadt Münster stellte für die Kurse das Hallenbad in Roxel zur Verfügung. Die finanzielle Förderung übernahm die Sparkasse Münsterland Ost, wodurch die Umsetzung des Programms erst möglich wurde. Stefan Centeno Hüttemann, Beamter der Bezirksregierung, dankte SwimSportTank, der Stadt und der Bank für die gelungene Zusammenarbeit.

Das Projekt knüpft an bestehende Bemühungen an, die Schwimmfähigkeiten in der Region zu verbessern. Bereits über 5.000 Viert- und Fünftklässler in Münster haben im Rahmen der Landesinitiative "NRW kann schwimmen!" das Schwimmen erlernt.

Ziel des Pilotprojekts ist es, den Teilnehmenden neue Perspektiven zu eröffnen und ihre Integration in die Gemeinschaft zu fördern. Mit lokaler Förderung, passenden Räumlichkeiten und fachkundiger Anleitung vermittelt das Programm nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern schafft auch soziale Kontakte für alle Beteiligten.

Quelle