Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin autofrei durch Naturparadiese
Lukas HoffmannBerlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue 250-Kilometer-Radroute verbindet Dresden und Berlin autofrei durch Naturparadiese
Eine neue 250 Kilometer lange Radroute verbindet nun Dresden und Berlin
Die Strecke führt über ruhige Wege, größtenteils abseits von Straßen, und ist Teil des sächsischen Plans, den Radrourismus zu fördern. Offizielle Beschilderungen wurden erstmals am 16. März 2026 angebracht – ein wichtiger Meilenstein für das Projekt.
Die Idee zur Route entstand bereits 2012, als Ehrenamtliche des ADFC Dresden die Strecke planten. Ihre Arbeit bildete die Grundlage für eine malerische Verbindung von der Dresdner Frauenkirche bis zum Brandenburger Tor in Berlin, die durch die Lausitzer Seenlandschaft und den Spreewald führt.
Innerhalb der Dresdner Stadtgrenzen wurden bereits rund 20 Wegweiser aufgestellt. In den kommenden Monaten folgen weitere Schilder entlang der gesamten Route. Sie erleichtern Radfahrenden die Orientierung – selbst in abgelegenen Gebieten.
Der ADFC stellt zudem Informationsmaterial für Radler bereit. Unterwegs gibt es zahlreiche Haltepunkte, an denen Fahrgäste bei Bedarf auf Züge umsteigen können. Diese Flexibilität macht die Strecke besonders attraktiv für längere Touren.
Der Radverkehr spielt eine zentrale Rolle in Sachsens Wirtschaft: Jährlich bringen Radtourist:innen über 560 Millionen Euro Umsatz und sichern rund 10.800 Arbeitsplätze. Die neue Route soll diesen Sektor weiter stärken.
Die Radverbindung Berlin–Dresden bietet eine autofreie Fahrt durch abwechslungsreiche Landschaften. Mit klarer Beschilderung und guten Anbindungen an den Öffentlichen Verkehr soll sie noch mehr Radfahrer:innen anziehen. Das Projekt passt zur sächsischen Strategie, den Radrourismus und seine wirtschaftlichen Vorteile auszubauen.