Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten im Landkreis Goslar revolutionieren
Emma KochNeue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten im Landkreis Goslar revolutionieren
Feierlicher Spatenstich für neue Rettungswache in Langelsheim
Heute fand der offizielle Baubeginn für eine moderne Rettungswache im niedersächsischen Langelsheim statt. Die rund 4,5 Millionen Euro teure Einrichtung soll die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung im gesamten Landkreis Goslar verbessern. Lokale Vertreter bezeichneten das Projekt als eine "moderne, leistungsstarke und wegweisende Lösung" für die Region.
Der Standort im Gewerbegebiet Langelsheim wurde bewusst gewählt, um die Anfahrtswege zu umliegenden Orten wie Lutter am Barenberge und Liebenburg zu optimieren. Nach der geplanten Fertigstellung im Spätsommer 2027 wird die Wache es Rettungskräften ermöglichen, schneller zu Patienten zu gelangen und eine zuverlässigere Versorgung zu gewährleisten.
Das eingeschossige Gebäude umfasst eine Fahrzeughalle mit Platz für fünf Einsatzfahrzeuge sowie Lager- und Technikräume. Für die Teams sind ein Schulungsraum, ein Büro, ein Desinfektionsbereich und vier Sanitärräume vorgesehen. Zudem gehören eine Küche, ein Aufenthaltsraum, eine Terrasse sowie getrennte Rein- und Schmutzzonen zur Ausstattung.
Nachhaltigkeit und Effizienz standen bei der Planung im Vordergrund: Die Wache wird über eine 90-kWp-Photovoltaikanlage auf der halben Dachfläche eigenen Solarstrom erzeugen. Eine moderne Klimaanlage auf Basis eines Variable Refrigerant Flow (VRF)-Systems sorgt für energieeffiziente Heizung und Kühlung. Das gesamte Projekt entspricht den aktuellen DIN-Normen für Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen.
Landrat Dr. Alexander Saipa und Langelsheims Bürgermeister Ingo Henze betonten übereinstimmend die Bedeutung der neuen Wache für die Notfallversorgung in der Region. Die Einrichtung solle Maßstäbe für Rettungseinsätze im Landkreis setzen.
Die Rettungswache wird nicht nur schnellere Einsatzzeiten und bessere Arbeitsbedingungen für die Teams bieten, sondern dank modernster Technik, nachhaltiger Energieversorgung und einer strategisch günstigen Lage auch einen bedeutenden Fortschritt für den Landkreis Goslar darstellen. Die Inbetriebnahme ist für den Spätsommer 2027 vorgesehen.






