Offenbach setzt auf schärfere Sicherheit bei Großveranstaltungen mit neuen Fahrzeugsperren
Lukas HoffmannOffenbach setzt auf schärfere Sicherheit bei Großveranstaltungen mit neuen Fahrzeugsperren
Offenbach führt schärfere Sicherheitsvorschriften für öffentliche Veranstaltungen ein
Die Stadt verlangt nun professionelle Fahrzeugsperren bei Festivals, Umzügen und Großveranstaltungen. Die Maßnahme folgt den überarbeiteten Sicherheitsrichtlinien Hessens aus dem vergangenen Jahr, die das Terrorismusrisiko verringern sollen.
Um die Veranstalter zu unterstützen, stellt die Stadt zertifizierte Poller und Barrikaden kostenlos zur Verfügung. Zudem wurde vereinbart, dass keine Veranstaltung aufgrund der neuen finanziellen Anforderungen abgesagt werden soll.
Die Kommune investierte rund 565.000 Euro in drei verschiedene Sperrsysteme, die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung ausgewählt wurden. Diese Systeme sind darauf ausgelegt, selbst Offenbachs größte Veranstaltung, das Mainuferfest, abzusichern. Zudem kommen sie bei zehn weiteren großen jährlichen Events zum Einsatz.
Das in Mühlheim ansässige Unternehmen ERKO GmbH übernimmt Lagerung, Wartung, Lieferung und Aufbau der Sperren. Um die finanzielle Belastung zu mindern, könnte die Stadt einen Teil der Logistikkosten für die Veranstalter übernehmen.
Konkrete Details zu den Sicherheitsvorkehrungen für einzelne Veranstaltungen bleiben jedoch unter Verschluss. Die Behörden halten spezifische Maßnahmen zurück, um die Sicherheit nicht zu gefährden.
Die neuen Sperren sollen Hessens strengere Sicherheitsstandards erfüllen, ohne dass es zu Absagen kommen muss. Veranstalter erhalten kostenlosen Zugang zur Ausrüstung, während die Stadt nach Wegen sucht, zusätzliche Kosten zu senken. Die Änderungen gelten für alle künftigen Großveranstaltungen.






