Offenbachs Cannabis-Prävention begeistert über 1.500 Schüler in Rekordzeit

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Ein Plakat mit einem Wasserpfeifen, Marihuanablättern und einer Zigarette, mit Text über die Verbindung zwischen E-Zigarettengebrauch und anderen Tabakprodukten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.Admin User

Offenbachs Cannabis-Prävention begeistert über 1.500 Schüler in Rekordzeit

Cannabis-Präventionsprojekt an Offenbacher Schulen erreicht über 1.500 Jugendliche

Ein Cannabis-Präventionsprojekt, das 2024 und 2025 an Schulen in Offenbach gestartet wurde, hat bereits mehr als 1.500 junge Menschen erreicht. Die Initiative, die von der Wildhof-Suchtberatungsstelle und dem Gesundheitsamt durchgeführt wird, konnte aufgrund der hohen Nachfrage schnell ausgebaut werden. Die Finanzierung in Höhe von 59.250 Euro stammte vom Verein Sicheres Offenbach, der das Wachstum des Programms unterstützte.

Das Projekt begann 2024 mit 30 Workshops, an denen über 550 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 20 Jahren teilnahmen. Aufgrund des Erfolgs wurde das Angebot 2025 auf 46 weitere Veranstaltungen ausgeweitet, die mehr als 1.000 Jugendliche erreichten. Die Organisatoren führten den Erfolg auf die enge Zusammenarbeit zwischen Schulen, Beratungsstellen und lokalen Behörden zurück.

Die Cannabis-Prävention wurde später in den offiziellen Methodenkoffer des Jugendamts aufgenommen. Zudem wurde ein Runder Tisch zur Suchtprävention eingerichtet, um die Koordination zwischen verschiedenen Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Der Fokus auf gefährdete Jugendliche und Cannabiskonsumenten prägte dabei den Ansatz des Projekts.

Für 2026 sind über 40 neue Workshops geplant, um die Ausweitung des Programms fortzusetzen. Die Initiative bleibt ein zentraler Bestandteil der Offenbacher Strategie, um Substanzkonsum bei Jugendlichen durch Aufklärung und frühzeitige Intervention zu bekämpfen.

Das Wachstum von 30 auf 76 Workshops innerhalb von zwei Jahren unterstreicht die zunehmende Bedeutung des Projekts. Mit kontinuierlicher Förderung und starken Partnerschaften wird das Programm auch 2026 weiterhin gefährdete Gruppen ansprechen. Die Integration in offizielle Präventionsinstrumente sichert zudem eine breitere Anwendung der Methoden in der Region.