04 May 2026, 22:03

Öffentlicher Dienst wächst um 22 % – doch nicht alle Bereiche profitieren

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigtenzahlen in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Öffentlicher Dienst wächst um 22 % – doch nicht alle Bereiche profitieren

Deutschlands öffentlicher Dienst wächst deutlich – doch nicht überall

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Sektor Deutschlands deutlich gestiegen. Zwischen 2014 und 2024 erhöhte sich die Mitarbeiterzahl um 22,1 Prozent auf 5,4 Millionen. Doch nicht alle Bereiche verzeichneten ein Wachstum – einige Sektoren mussten aufgrund von politischen Reformen und Privatisierungsbestrebungen sogar Kürzungen hinnehmen.

Im Jahr 2014 waren in der öffentlichen Verwaltung noch 2,8 Millionen Menschen beschäftigt. Bis 2024 stieg diese Zahl auf 3,4 Millionen an – ein kontinuierlicher Anstieg. Gleichzeitig stellte die Bundesagentur für Arbeit jedoch keine neuen Beamten mehr ein, was in bestimmten Bereichen zu einem Rückgang führte.

Am stärksten wuchs der Bereich „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ mit 46.000 zusätzlichen Stellen. Auch „Politische Führung und Zentrale Verwaltung“ verzeichnete ein Plus von 22.000 neuen Positionen. Die größten Zuwächse im Beamtenbereich gab es jedoch an öffentlichen Schulen: Hier stieg die Zahl der Stellen bundesweit um 52.000.

Nicht alle Sektoren folgten diesem Trend. Der Bereich „Verkehr und Kommunikation“ verlor 26.000 Beamtenstellen, vor allem wegen der teilweisen Privatisierung der Deutschen Bahn. Auch im Bereich „Soziale Sicherheit, Familie, Jugend und Arbeitsmarktpolitik“ gingen rund 10.000 Stellen zurück.

Insgesamt wuchs die Beschäftigtenzahl im öffentlichen Dienst im vergangenen Jahrzehnt um 15,6 Prozent. Die Entwicklung verlief jedoch ungleich: Während einige Bereiche expandierten, mussten andere schrumpfen. Ausschlaggebend für diese Verschiebungen waren vor allem Änderungen in der Einstellungspolitik sowie Privatisierungsmaßnahmen.

Quelle