19 March 2026, 16:13

Podiumsdiskussion: Wie lebt es sich mit AfD-Anhängern in Ostdeutschland?

Ein detailliertes altes Buchseitenbild mit einer Karte von Leipzig, Deutschland, mit sichtbaren Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten.

Podiumsdiskussion: Wie lebt es sich mit AfD-Anhängern in Ostdeutschland?

Podiumsdiskussion: Leben mit AfD-Anhängern – Wie der Alltag in Ostdeutschland funktioniert

Bald findet eine Podiumsdiskussion über das Zusammenleben mit AfD-Wählern statt, die sich mit dem Aufstieg des rechtspopulistischen Lagers in Ostdeutschland befasst. Seit der Wiedervereinigung 1990 verzeichnen ländliche Regionen dort eine wachsende Zustimmung zu rechtsextremen Parteien, während sich viele Bewohner zunehmend von der Demokratie abwenden. Die Veranstaltung wird der Frage nachgehen, wie Gemeinden ihren Alltag gestalten, wenn AfD-Anhänger in manchen Gebieten längst die Mehrheit stellen.

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An der Diskussion beteiligen sich drei Gäste: die CDU-Politikerin Nora Zabel, die Soziologin Katja Salomo und der Mitbegründer der Grünen, Lukas Beckmann. Sie werden analysieren, wie Menschen in Kleinstädten und Dörfern mit AfD-Sympathisanten in gemeinsamen Räumen umgehen – sei es in Schulen, Kneipen oder Vereinen. Moderiert wird die Runde von Peter Unfried, Ressortleiter und Chefredakteur des Magazins Futurzwei.

Veranstaltet wird die Podiumsdiskussion in Kooperation mit der Klimabuchmesse e.V. und fällt in eine Zeit, in der rechtsextreme und populistische Kräfte in Ostdeutschland deutlich an Einfluss gewonnen haben. Zwar sind die genauen Entwicklungen seit 1990 nicht immer klar ablesbar, doch Umfragen deuten auf eine Zunahme autoritärer Einstellungen bei Teilen der Bevölkerung hin. In vielen ländlichen Gebieten stellen AfD-Wähler mittlerweile die größte politische Gruppe.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Realität des Zusammenlebens mit Rechtspopulisten im Alltag zu thematisieren. Angesichts des wachsenden AfD-Einflusses in Ostdeutschland soll die Diskussion die Herausforderungen beleuchten, vor denen Gemeinden stehen, in denen solche Wähler längst keine Minderheit mehr sind. Die Organisatoren erhoffen sich von dem Gespräch Einblicke in die politische und soziale Landschaft der Region.

Quelle