Rekordzahl an Petitionen: Immer mehr Bürger nutzen den Bundestag als Sprachrohr
Moritz MüllerRekordzahl an Petitionen: Immer mehr Bürger nutzen den Bundestag als Sprachrohr
Im Deutschen Bundestag ging die Zahl der Eingaben im Jahr 2025 deutlich nach oben. Insgesamt wurden 12.399 Petitionen eingereicht – ein Anstieg gegenüber 9.260 im Vorjahr. Dies zeigt eine spürbare Zunahme der öffentlichen Beteiligung am Petitionsausschuss.
2025 trafen im Bundestag durchschnittlich etwa 50 Eingaben pro Tag ein. Die meisten betrafen die Innenpolitik, Arbeits- und Sozialfragen sowie die Justiz. Auch beim Auswärtigen Amt stieg die Zahl der Eingaben im Laufe des Jahres deutlich an.
Der Petitionsausschuss bearbeitete insgesamt 10.298 Anliegen, darunter auch solche, die aus dem Jahr 2024 übernommen worden waren. Rund 5.800 gingen über das Online-Portal ein, das 5,5 Millionen registrierte Nutzer zählt. Acht Petitionen sammelten jeweils über 30.000 Unterschriften und wurden in öffentlichen Sitzungen mit der Bundesregierung diskutiert.
Insgesamt kamen die Petitionen 2025 auf 512.000 Unterschriften – ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zu 2024. Corinna Rüffer von den Grünen betonte die wachsende bürgergesellschaftliche Teilhabe. Hülya Düber von der CSU führte den Anstieg der Eingaben auf die Öffentlichkeitsarbeit des Ausschusses zurück.
Die Zahl der Petitionen und Unterschriften stieg 2025 deutlich. Immer mehr Bürger nutzten das System, um ihre Anliegen vorzubringen, insbesondere zu innenpolitischen und sozialen Themen. Die Bemühungen des Ausschusses scheinen eine breitere öffentliche Beteiligung gefördert zu haben.






