Rüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Meine DNA als Abwehrspieler"
Paul FischerRüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Meine DNA als Abwehrspieler"
Antonio Rüdiger hat in einem aktuellen Interview seinen robusten Spielstil verteidigt. Der deutsche Innenverteidiger betont, sein Vorgehen sei keineswegs rücksichtslos – schließlich habe er in neun Jahren keine Rote Karte gesehen. Zudem ist er überzeugt, dass eine kämpferischere Mentalität der deutschen Nationalmannschaft helfen könnte, wieder Weltmeister zu werden.
Rüdiger räumt ein, dass er bei Zweikämpfen manchmal an die Grenze geht. Als Beispiel für ein Überschreiten dieser Grenze nannte er einen Vorfall mit Diego Rico von Getafe. Dennoch bestehe er darauf, dass sein Stil kontrolliert und effektiv sei.
Sein Ansatz beschränkt sich nicht auf körperbetonten Fußball. Der Abwehrspieler analysiert Gegner mithilfe von Videoaufnahmen und setzt psychologische Taktiken ein, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Diese Vorbereitung bezeichnet er als festen Bestandteil seines Spiels.
In der Rangliste der deutschen Innenverteidiger liegt Rüdiger hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck auf Platz drei. Doch für ihn ist seine aggressive Spielweise der Schlüssel zum Erfolg. Er beschreibt sie als Teil seiner DNA – unverzichtbar für Stabilität und Sicherheit auf dem Platz.
Mit Blick auf die Zukunft forderte er die Nationalelf auf, eine kämpferischere Einstellung anzunehmen. Seiner Meinung nach könnte eine furchtlose Haltung in künftigen Turnieren den entscheidenden Unterschied ausmachen.
Rüdigers Bilanz weist während seiner aktiven Spielzeit keine Platzverweise auf. Die Kombination aus körperlicher Präsenz und strategischem Denken macht ihn zu einem der besten Verteidiger Deutschlands. Der 31-Jährige bleibt überzeugt, dass sein Stil sowohl für Verein als auch Nationalmannschaft von zentraler Bedeutung ist.






