25 March 2026, 12:03

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen Debatte über platonische Küsse aus

Ein Mann und eine Frau sitzen auf einer Bank, umarmen und küssen sich zärtlich, mit Text unten auf dem Bild.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen Debatte über platonische Küsse aus

Ein spielerischer Kuss unter Freunden hat eine Diskussion über platonische Zuneigung in der Öffentlichkeit ausgelöst. Scarlett Johansson und Jonathan Bailey tauschten auf dem roten Teppich bei der Premiere von Jurassic World: Wiedergeburt einen schnellen Kuss aus. Die Szene reiht sich in ähnliche Gesten anderer Prominenter ein und unterstreicht den Wandel in der Wahrnehmung nicht-romantischer Küsse.

Auch Cat Deeley feierte den Geburtstag ihrer besten Freundin Charlie Brear mit einem lockeren Kuss auf den Mund – ein weiteres Beispiel für die offene Zuneigungsbekundung unter engen Freunden.

Der öffentliche Kuss von Johansson und Bailey sorgte zwar für Aufmerksamkeit, doch beide relativierten seine Bedeutung. Bailey erklärte später: "Ich glaube daran, Liebe auf die unterschiedlichsten Weisen zeigen zu können." Sein Filmpartner-Colin Jost, der Ehemann von Johansson, scherzte, dass solche Gesten oft überbewertet würden: "Die Leute machen wirklich ein Riesending daraus, wenn jemand seinen Freund zur Begrüßung küsst." Jost betonte zudem, keine Eifersucht zu verspüren, da Bailey offen schwul lebe.

Laut der Körpersprache-Expertin Judi James handelt es sich bei solchen Küssen um einen "Gal-Pal-Kuss" – eine nicht-sexuelle Geste, die dem "Guppy-Kuss" bei Kindern ähnelt. James beschreibt ihn als ein urtümliches Ritual zur Stärkung der Freundschaftsbindung, ohne romantische Absicht. Ähnliche Momente gab es auch bei anderen Stars wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna mit ihren besten Freundinnen.

In den letzten Jahrzehnten haben westliche Gesellschaften platonische Küsse unter Freundinnen zunehmend akzeptiert. Mediale Momente – etwa die zärtlichen Küsse zwischen Rachel und Monica in Friends oder der legendäre Auftritt von Madonna und Britney Spears bei den MTV Video Music Awards 2003 – haben solche Gesten normalisiert. Selbst in romantischen Beziehungen kommen nicht-sexuelle Küsse vor, um freundschaftliche Zuneigung auszudrücken.

Die öffentlichen Reaktionen auf diese Küsse spiegeln einen größeren kulturellen Wandel in der Art und Weise wider, wie Zuneigung gezeigt wird. Der Trend zeigt keine Anzeichen einer Verlangsamung – immer mehr Prominente leben platonische Zuneigungsbekundungen offen aus. Vorerst bleiben solche Momente eine unbeschwerte Möglichkeit, enge Bindungen zu feiern.

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