14 March 2026, 16:10

Schleswig-Holstein plant radikalen Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen bis 2040

Ein Plakat, das die Aufrüstung von Heizpumpen in Wohnungen bewirbt, zeigt ein Bild einer Heizpumpe und den Text "Rüsten Sie Ihr Zuhause mit einer Heizpumpe auf."

Förderung für den Wärmetransitionsprozess in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein plant radikalen Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen bis 2040

Schleswig-Holstein will bis 2040 klimaneutral werden – mit ehrgeizigem Plan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in Heizsystemen

Ein zentraler Baustein der Strategie ist der schrittweise Verzicht auf Öl und Gas in der Wärmeversorgung. Um Haushalte und Gemeinden beim Umstieg auf klimafreundliche Alternativen zu unterstützen, stellt die Landesregierung nun finanzielle Fördermittel bereit.

"Moderne Heizsysteme sind entscheidend", betont Umweltminister Tobias Goldschmidt. Der Wechsel zu klimaneutralen Lösungen senke nicht nur die CO₂-Emissionen, sondern entlaste langfristig auch die Haushaltskassen der Bürgerinnen und Bürger.

Gefördert werden Kommunen, lokale Behörden und Zweckverbände. Zudem umfasst das Programm Beratungsangebote, die Gemeinden durch die Umstellung begleiten. Ein besonderer Fokus liegt auf Gebieten ohne Anschluss an Fernwärme – das sind schätzungsweise 95 Prozent der Einfamilienhaus-Siedlungen im Land.

Ziel ist es, Haushalte beim Umstieg auf Technologien wie Wärmepumpen zu unterstützen. Experten warnen, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern unverzichtbar ist, um die Erderwärmung zu bremsen und regionale Lebensgrundlagen zu sichern.

Das neue Förderprogramm richtet sich vor allem an Regionen mit dezentraler Wärmeversorgung. Durch die Förderung erneuerbarer Energien will Schleswig-Holstein sein Klimaneutralitätsziel bis 2040 erreichen – mit positiven Effekten für Umwelt und langfristige Kosteneinsparungen der Bürger.