Schüler entwickeln App "Impact" – kann sie Politik und Bürger näher zusammenbringen?
Lukas HoffmannSchüler entwickeln App "Impact" – kann sie Politik und Bürger näher zusammenbringen?
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Wigbert-Schule stellte CDU-Politiker Michael Brand ihre politische App „Impact“ vor. Das Ziel der Anwendung ist es, die Kommunikation zwischen Politikern und Bürgern zu verbessern, indem politisches Engagement vereinfacht wird. Brand besuchte die Schule, um sich den Vorschlag anzuhören und über dessen Potenzial zu diskutieren.
Die Schüler entwickelten „Impact“, um Hürden in der politischen Teilhabe abzubauen. Die App nutzt Umfragen, Abstimmungen, Diskussionsforen und Meinungsbilder – kombiniert mit spielerischen Elementen, um die Nutzung zu fördern. Das Konzept orientiert sich an der Idee der „flüssigen Demokratie“ und verbindet direkte mit repräsentativen Elementen, um mehr Menschen in Entscheidungsprozesse einzubinden.
Eine Schülerin schlug vor, die App zur Bewerbung lokaler politischer Veranstaltungen zu nutzen und damit verschiedene gesellschaftliche Gruppen zu erreichen. Zudem bietet „Impact“ verifizierte Informationskanäle, Livestreams und Online-Treffen, um Transparenz zu gewährleisten. Brand zeigte sich zurückhaltend unterstützend: Er lobte einzelne Funktionen, hinterfragte jedoch auch andere Aspekte.
Als mögliche Finanzierungsquelle verwies er auf das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Die Präsentation wird nun an das Ministerium für Digitales und Verwaltungsmodernisierung weitergeleitet, um eine weitere Prüfung einzuleiten.
Das Treffen hat Interesse am Konzept der Schüler geweckt. Der Vorschlag wird nun von Regierungsvertretern geprüft. Bei Erfolg könnte die App die Art und Weise verändern, wie Bürger sich auf lokaler und nationaler Ebene politisch einbringen.






