09 May 2026, 00:16

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eishalle frei

Große Indoor-Eisbahn voller Menschen, umgeben von Sitzplätzen, Geländern, Brettern, Beleuchtungskörpern und strukturellen Elementen, mit einer Wand im Hintergrund.

Solingen gibt 82.234 Euro für akute Sicherheitsmängel in der Eishalle frei

Solingens Finanzausschuss bewilligt 82.234 Euro für dringende Sicherheitsmängel an der städtischen Eishalle

Der Finanzausschuss der Stadt Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro freigegeben, um akute Sicherheitsprobleme in der örtlichen Eishalle zu beheben. Die Entscheidung sichert den Weiterbetrieb der Anlage, während gleichzeitig unmittelbare Risiken behoben werden. Dennoch bleiben Fragen zur langfristigen Zukunft des Standorts und zur Verwaltung der Gelder offen.

Die lokale Wählervereinigung SG zukunft. begrüßt die Bereitstellung der Mittel grundsätzlich und betont ihre Unterstützung für den Erhalt des Eislaufbetriebs. Allerdings zweifelt die Gruppe an, ob die bewilligten Gelder ausreichen, um alle notwendigen Reparaturen abzudecken oder in ein übergeordnetes Konzept eingebettet sind.

SG zukunft. kritisiert, dass bisher keine detaillierte bauliche und technische Bestandsaufnahme der Eishalle vorliegt. Ohne eine solche Analyse sei unklar, wie hoch der zusätzliche Investitionsbedarf ausfalle, argumentiert der Verband. Zwar wurde ein mögliches Sanierungsprojekt im Umfang von 4,8 Millionen Euro erwähnt, doch ein offizieller Förderantrag wurde bisher nicht gestellt.

Die Vereinigung wies zudem auf die Schwierigkeiten hin, mit denen der Betreiber der Halle, die Solingen Eissport gGmbH, aufgrund des maroden Zustands der Anlage konfrontiert ist. Um mehr Transparenz zu erzwingen, plant SG zukunft., der Stadtverwaltung einen Fragenkatalog vorzulegen. Im Mittelpunkt stehen dabei der aktuelle Zustand der Halle sowie der genaue Finanzbedarf für eine nachhaltige Sanierung.

Über die Sofortmaßnahmen hinaus fordert der Verband eine langfristig tragfähige Finanzierungsstrategie. Ziel ist es, Steuergelder verantwortungsvoll einzusetzen und gleichzeitig die Zukunft der Eishalle zu sichern.

Die Freigabe der 82.234 Euro deckt zwar die dringendsten Sicherheitsbedenken ab, doch grundsätzliche Fragen zu Finanzierung und Gesamtkonzept bleiben ungeklärt. SG zukunft. wird weiterhin auf Aufklärung zum Zustand der Halle und die erforderlichen Schritte für ihren Erhalt drängen. Weitere Investitionen – darunter eine mögliche 4,8-Millionen-Euro-Sanierung – könnten nötig sein, um den langfristigen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.

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