21 March 2026, 16:02

Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Testamentsvollstrecker

Schwarzes und weißes Porträt von Andrew Jackson, dem ersten US-Präsidenten, in einem Anzug mit ernstem Gesichtsausdruck, mit Text unten.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Streit um Michael-Jackson-Biopic: Paris Jackson attackiert Testamentsvollstrecker

Neuer Michael-Jackson-Biopic Michael kommt im April 2026 in deutsche Kinos

Ein neuer Film über das Leben von Michael Jackson mit dem Titel Michael soll im April 2026 in den deutschen Kinos anlaufen. Die Biografie zeichnet den Weg des verstorbenen Popstars nach – von seinem frühen Talent bis zu seinem Aufstieg zum größten Entertainer der Welt. Doch die Produktion hat eine öffentliche Auseinandersetzung zwischen den Testamentsvollstreckern des Nachlasses und Jacksons Tochter Paris Jackson ausgelöst.

Paris Jackson hat die Filmproduktion wiederholt scharf kritisiert. Sie wirft den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain vor, den Nachlass schlecht zu verwalten und intransparente Entscheidungen zu treffen. Auf Instagram erklärte sie, "null Prozent" in das Projekt eingebunden zu sein, und stellte Brancas fehlende Erfahrung in der Filmproduktion infrage. Den Biopic bezeichnete sie als "teures Fiasko" und äußerte insbesondere Vorbehalte gegen die Besetzung von Miles Teller in der Rolle ihres Vaters.

Ein Anwalt des Nachlasses wies ihre Vorwürfe als "Unsinn" zurück und warf ihr vor, "Medien-Spielchen" zu treiben. Branca und McClain hätten in der Vergangenheit bereits erfolgreich mehrere Projekte rund um Michael Jackson begleitet, argumentierte er. Zudem verwies der Anwalt darauf, dass Paris Jackson aus der Arbeit des Nachlasses bereits rund 65 Millionen Dollar erhalten habe – ein Hinweis darauf, dass sie finanziell von den Entscheidungen der Vollstrecker profitiere.

Trotz der Kontroverse bleibt das Veröffentlichungsdatum des Films unverändert. Michael feiert am 23. April 2026 Premiere in den deutschen Kinos. Zum Cast gehören Jaafar Jackson, Nia Long, Colman Domingo, Laura Harrier, Miles Teller und Juliano Valdi. Der Anwalt des Nachlasses verteidigte das Projekt und erklärte, es wäre "verantwortungslos", auf einen großen Kinofilm über Michael Jacksons Leben zu verzichten.

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Paris Jacksons rechtlicher Streit mit dem Nachlass beschränkt sich jedoch nicht auf den Biopic. Schon lange wirft sie den Testamentsvollstreckern vor, das finanzielle Erbe ihres Vaters undurchsichtig und missbräuchlich zu verwalten.

Trotz der anhaltenden Kritik von Paris Jackson wird der Film Michael wie geplant in die Kinos kommen. Während der Nachlass das Projekt als verantwortungsvoll und wertvoll darstellt, stellt Jackson die Entscheidungen der Vollstrecker weiterhin infrage. Der Konflikt zeigt die Spannungen auf, die das Vermächtnis des verstorbenen Sängers und dessen finanzielle Verwaltung begleiten.

Quelle