Unveröffentlichte Tagebücher enthüllen bürgerliches Leben vor 1941
Stjepan HeinrichUnveröffentlichte Tagebücher enthüllen bürgerliches Leben vor 1941
Sondermatinee im Stadmuseum am Marktplatz diesen Herbst
Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, gibt der Heimatforscher Ralf A. Gmelin im Stadmuseum Einblick in die persönlichen Aufzeichnungen seines Großvaters aus einer bewegten Zeit. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Perspektive auf das Leben zwischen 1934 und 1941 – gesehen durch die Augen von Hans Gmelin.
Die Matinee mit dem Titel "1940. Die versunkene bürgerliche Welt" widmet sich den unveröffentlichten Manuskripten Hans Gmelins. Seine Schriften umfassen Erfahrungen aus drei prägenden Epochen: der Kaiserzeit, der Weimarer Republik und den frühen Jahren der NS-Herrschaft.
Ralf A. Gmelin wird die Notizen seines Großvaters präsentieren und so einen authentischen Einblick in den Alltag dieser Jahrzehnte geben. Die Veranstaltung beginnt um 11:00 Uhr und steht allen Interessierten ohne Eintrittsgeld offen.
Über Hans Gmelins Leben, seine Reaktionen auf politische Umbrüche wie die Gleichschaltung oder seine Haltung zur NS-Ideologie finden sich in den zugänglichen Quellen kaum Dokumentationen. Die Matinee rückt stattdessen die persönliche Perspektive in den Mittelpunkt, die in seinen privaten Aufzeichnungen bewahrt wurde.
Die Besucher erhalten die seltene Gelegenheit, die Erfahrungen eines Einzelnen in einer prägenden Geschichtsepoche nachzuvollziehen. Die einmalige Veranstaltung findet im Stadmuseum statt, dauert einen Vormittag und erfordert keine Anmeldung oder Eintrittskarte. Die Organisatoren haben bisher keine weiteren Details zum Inhalt der Manuskripte bekannt gegeben.