Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr durch nächtlichen Angriff
Moritz MüllerMüll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen verwüsten Zoo Karlsruhe: Tiere in Gefahr durch nächtlichen Angriff
Zoo Karlsruhe verurteilt mutwillige Zerstörung: Unbekannte verwüsten Tiergehege in nächtlichem Vandalismusakt
Der Zoo Karlsruhe hat eine nächtliche Vandalenattacke auf seine Tiere scharf verurteilt. Unbekannte Täter drangen in die Anlage ein, verschmutzten Gehege mit Müll und beschädigten Lebensräume. Die Mitarbeiter zeigten sich sowohl empört als auch tief betroffen über die vorsätzliche Schädigung der Tiere.
Der Vorfall ereignete sich in der späten Nacht auf Freitag, als die Täter Abfall in die Wasserbecken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären warfen. Zwischen den hinterlassenen Gegenständen befanden sich zerrissene Schilder, Einwegbesteck, Plastikflaschen und anderer Kunststoffmüll. Zudem wurde das Affenhaus mit Eiscreme beschmiert, und in einem der Gehege fand sich Holzbesteck wieder.
Die Polizei wertet nun Überwachungsaufnahmen aus, um die Täter zu identifizieren. Gleichzeitig wird untersucht, wie die Vandalen auf das Zoogelände gelangt sind. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich zu melden, falls sie in der Nacht verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Zoos beobachtet haben.
Zoo-Verantwortliche warnten, dass Tiere schädliche Gegenstände verschluckt oder Verletzungen davongetragen haben könnten. Sichtbare Anzeichen von Stress oder Verletzungen könnten jedoch erst mit Verzögerung auftreten, sodass das volle Ausmaß der Schäden noch nicht abzusehen ist.
Die Zooleitung betonte die Schwere des Angriffs, da er das Wohl der Tiere direkt gefährdet habe. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter; die Beamten bitten um Hinweise aus der Bevölkerung. Der Vorfall hat sowohl Mitarbeiter als auch Besucher fassungslos zurückgelassen – angesichts der sinnlosen Zerstörung, die den tierischen Bewohnern des Zoos zugefügt wurde.