26 March 2026, 10:03

Verdi ruft AOK-Mitarbeiter in Baden-Württemberg zum Warnstreik auf

Gruppe von Menschen auf einem Gebäude, die eine Fahne halten, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, wahrscheinlich protestieren sie für die deutsche Regierung.

Verdi ruft AOK-Mitarbeiter in Baden-Württemberg zum Warnstreik auf

Die Gewerkschaft Verdi hat zu Warnstreiks bei den AOK-Krankenkassen in ganz Baden-Württemberg aufgerufen. Die Aktion folgt auf gescheiterte Tarifverhandlungen, bei denen die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt haben. Beschäftigte an 11 der 14 regionalen AOK-Geschäftsstellen sowie in der Zentrale und der IT-Tochter werden sich an den eintägigen Arbeitsniederlegungen beteiligen.

Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent für die AOK-Mitarbeiter, mindestens jedoch 375 Euro mehr über einen Zeitraum von zwölf Monaten. Die Hauptverhandlerin der Gewerkschaft, Claudia Chirizzi, betonte die Bedeutung der Belegschaft, die täglich 4,6 Millionen Versicherte betreut. Seitens der Arbeitgeber gab es in den ersten Gesprächen kein Gegenangebot.

Im Rahmen der Streiks werden teilweise gemeinsame Kundgebungen mit bereits streikenden Beschäftigten des öffentlichen Dienstes stattfinden. Zwar liegen keine genauen bundesweiten Zahlen vor, doch Teilangaben deuten darauf hin, dass über 30.000 AOK-Mitarbeiter betroffen sein könnten – darunter 10.287 in Baden-Württemberg, 10.000 in Bayern und 1.940 in Sachsen-Anhalt.

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Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 17. und 18. Februar angesetzt, während beide Seiten unter dem Druck der Arbeitskampfmaßnahmen in die Gespräche zurückkehren. Die Warnstreiks werden den Service in AOK-Geschäftsstellen in mehreren Regionen beeinträchtigen. Da bisher keine Fortschritte erzielt wurden, wird das Ergebnis der anstehenden Verhandlungen darüber entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden. Die Gewerkschaft bleibt bei ihren Lohnforderungen kompromisslos, während die Frist näher rückt.

Quelle