Wie EY mit KI die Finanzbranche revolutioniert – und Banken effizienter macht
Wie EY mit KI die Finanzbranche revolutioniert – und Banken effizienter macht
Natalie Brown, Partnerin bei EY, sprach kürzlich auf dem Sibos 2025 in Frankfurt über die Zukunft der Finanzdienstleistungen. Sie betonte, wie Banken und Versicherer kurzfristige Produktivitätsgewinne mit langfristiger Transformation in Einklang bringen – insbesondere durch den Einsatz von KI. Ihr Team hat mit der praktischen Umsetzung von KI bereits messbare Erfolge für große Institutionen erzielt.
Brown leitet bei EY die Abteilung für Geschäftsprozesstransformation in Australien und Neuseeland, eine Position, die sie seit der Gründung des Teams im Jahr 2019 innehat. Was mit nur zwei Mitarbeitenden begann, hat sich zu einer Einheit entwickelt, die sich auf die Neugestaltung von Betriebsmodellen konzentriert, um die Produktivität der Kunden zu steigern. Ihr Ansatz integriert KI in Kernbereiche wie Risikomanagement, Compliance und Kundenpersonalisierung – gestützt auf agile Methoden und den EY KI-Vertrauensrahmen.
Ein besonders erfolgreiches Projekt gelang 2022, als eine große australische Deutsche Bank ein KI-gestütztes Betrugserkennungssystem einführte, das die Falschmeldungen um 40 Prozent reduzierte. Ein Jahr später setzte ein neuseeländischer Versicherer eine KI-Plattform für die Schadensabwicklung ein und verkürzte die Bearbeitungszeit um 60 Prozent. Diese Beispiele zeigen, wie gezielte KI-Anwendungen Effizienzsteigerungen bewirken können, ohne bestehende Abläufe zu stören.
Auf dem Sibos wies Brown darauf hin, dass Finanzunternehmen KI oft auf zwei Weisen angehen: Manche fordern KI um der Technologie willen, andere suchen Lösungen für konkrete Geschäftsherausforderungen. Sie unterstrich, dass die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Transformation spielt – und dass frühzeitig eine abteilungsübergreifende Abstimmung notwendig ist. Angesichts wachsender wirtschaftlicher Herausforderungen setzen viele Banken und Versicherer mittlerweile auf pragmatische, klar abgegrenzte KI-Projekte, die schnelle Produktivitätsfortschritte bringen.
Brown plädierte zudem dafür, dass die Branche sich darauf konzentrieren sollte, Wohlstand zu schaffen, der der Gesellschaft zugutekommt – und dabei die Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Sie warnte, dass KI-Verantwortliche eine klare Vision für die Rolle der Technologie in ihrer Strategie entwickeln müssen, sonst drohe die Gefahr, irrelevant zu werden. Ihr eigener Entschluss, vor sechseinhalb Jahren zu EY zu wechseln, war von der Unterstützung des Unternehmens geprägt, eine neue Praxis für die Transformation von Geschäftsprozessen von Grund auf aufzubauen.
Der Wandel hin zu einer KI-gesteuerten Transformation in der Finanzbranche beschleunigt sich – getrieben durch wirtschaftlichen Druck und nutzbare Technologien. Die Arbeit von EY unter Browns Führung demonstriert, wie gezielte KI-Einsätze die Effizienz in Bereichen wie Betrugserkennung und Schadensabwicklung verbessern können. Für die Institutionen liegt die Herausforderung nun darin, über kurzfristige Lösungen hinauszugehen und KI fest in langfristige Strategien zu verankern.
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