Wiesbaden startet 17. ÖKOPROFIT-Runde mit Fokus auf Klimamanagement und CO₂-Bilanz
Paul FischerWiesbaden startet 17. ÖKOPROFIT-Runde mit Fokus auf Klimamanagement und CO₂-Bilanz
Wiesbadens ÖKOPROFIT-Programm startet 17. Runde mit stärkerem Fokus auf Klimamanagement
Sieben neue Organisationen beteiligen sich an der aktuellen Runde des Wiesbadener ÖKOPROFIT-Programms, das Unternehmen dabei unterstützt, Emissionen zu senken und Kosten zu reduzieren. Die Initiative läuft seit dem Jahr 2000 und umfasst mittlerweile sowohl private Unternehmen als auch kommunale Einrichtungen.
Seit seinem Start vor über zwei Jahrzehnten haben 320 Unternehmen am Programm teilgenommen, davon erhielten 280 eine Zertifizierung. Insgesamt wurden bisher mehr als 500 Zertifikate vergeben. Die Teilnehmer analysieren ihren Energie- und Ressourcenverbrauch und entwickeln darauf aufbauend konkrete Maßnahmen, um Emissionen zu verringern und gleichzeitig Geld zu sparen.
Zu den Neuzugängen in diesem Jahr zählen die DEURAG-Rechtsschutzversicherung, die Spielbank Wiesbaden sowie die Erbslöh Geisenheim GmbH. Auch kommunale Einrichtungen wie die SEG Wiesbaden, die WiBau und das Museum Wiesbaden nehmen teil. Eine Neuerung in dieser Runde ist die Verpflichtung für jedes Unternehmen, einen detaillierten CO₂-Fußabdruck zu erstellen.
Bürgermeisterin und Umweltdezernentin Christiane Hinninger betonte die praktischen Vorteile des Programms für die beteiligten Betriebe. Viele ehemalige Teilnehmer bleiben über den ÖKOPROFIT-Club engagiert, wo sie sich austauschen und gemeinsame Projekte vorantreiben. Klimaschutz findet in Wiesbaden täglich statt – von der Produktionshalle bis zum Besprechungsraum – und hilft Unternehmen, nachhaltiger zu wirtschaften.
Die aktuelle ÖKOPROFIT-Runde erweitert das Netzwerk von Unternehmen und Institutionen, die sich für mehr Energieeffizienz einsetzen. Durch die Erfassung von CO₂-Bilanzen und den Austausch bewährter Praktiken streben die Teilnehmer an, Kosten und Emissionen weiter zu reduzieren. Der langfristige Erfolg des Programms unterstreicht seine Bedeutung für die Klimastrategie der Stadt.