25 April 2026, 12:21

Wiesbadens Theater revolutioniert die Spielzeit 2026/2027 mit Bürgerbeteiligung und urbanen Performances

Außenansicht des Ensemble Theaters in San Francisco mit Glaswänden, einer Person auf dem Bürgersteig, einem Fahrrad auf der Straße, einem Schild, einem Straßenpfahl, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Wiesbadens Theater revolutioniert die Spielzeit 2026/2027 mit Bürgerbeteiligung und urbanen Performances

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden stellt sein Programm für die Spielzeit 2026/2027 vor

Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" verwischt das Programm die Grenzen zwischen Kunst und Alltag. Neue Projekte laden die Bürgerinnen und Bürger ein, selbst Teil der Aufführungen zu werden – jenseits klassischer Theaterräume.

Den Auftakt der Saison bildet eine groß angelegte Produktion von Carl Orffs "Carmina Burana" mit über 200 Mitwirkenden. Damit ist der Ton für ein Jahr gesetzt, das herkömmliche Trennlinien zwischen Künstlern und Publikum infrage stellt.

Ein zentrales Projekt ist die "Sinfonie für 100 Bürger:innen", bei der Wiesbadener:innen die Bühne betreten und traditionelle Rollen neu definiert werden. "Metropolis Wiesbaden" wiederum lässt Performances an ungewöhnlichen Orten in der Stadt entstehen und verbindet Theater mit dem urbanen Alltag. Selbst die historische Wartburg wird nicht mehr nur als feste Spielstätte dienen, sondern zu einem lebendigen Begegnungsort.

Das Theater will über sein Stammpublik hinauswirken: Künstler:innen begeben sich in den öffentlichen Raum, überraschen mit "Opera-Flashmobs" im Stadtbild. Das Hessische Staatsballett setzt auf zeitgenössische Stücke, während das Musiktheaterprogramm Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt.

Ziel ist es, das Theater zu einem Resonanzraum zu machen – eine Trennung zwischen Darstellern und Zuschauern aufzuheben. Indem die Institution auf die Straßen geht, sucht sie den Dialog mit denen, die vielleicht noch nie eine klassische Vorstellung besucht haben.

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Die neue Spielzeit markiert einen Wandel im Verhältnis des Theaters zu Wiesbaden: Aufführungen finden nicht mehr nur auf Bühnen statt, sondern in Parks, auf Plätzen und in Straßen. Bereits die erste Produktion bringt über 200 Künstler:innen und Bürger:innen zusammen – ein partizipativer Auftakt für die kommenden Monate.

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