Zukunft des Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – Räumung droht
Paul FischerZukunft des Old Texas Town in Spandau: Verhandlungen gescheitert – Räumung droht
Verhandlungen über die Zukunft des Old Texas Town in Berlins Bezirk Spandau gescheitert
Die Verhandlungen über die Zukunft des Old Texas Town im Berliner Bezirk Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer des Geländes, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Eine Einigung über die Entwicklung des Areals oder den Verbleib des Parks konnte nicht erzielt werden.
Der Verein Old Texas Town wollte das Gelände weiter nutzen, doch der Pachtvertrag war bereits abgelaufen. Der Eigentümer schlug eine fünfjährige Übergangsregelung vor, die das Bezirksamt jedoch ablehnte. Das Amt betonte, man habe sogar eine Frist von bis zu acht Jahren angeboten und damit Verhandlungsflexibilität gezeigt.
Dr. Aldinger & Fischer strebt eine mittelfristige gewerbliche Nutzung des Geländes an, die nach dem aktuellen Bebauungsplan jedoch nicht zulässig ist. Zudem verweigerte das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung, was schließlich zum Abbruch der Gespräche führte. Das Unternehmen wies Vorwürfe zurück, es habe sich über die fünfjährige Frist hinaus nicht kompromissbereit gezeigt.
Das Bezirksamt bestreitet, rechtliche Sicherheit vorenthalten zu haben, und betont, dass Planungssicherheit für alle Beteiligten oberste Priorität habe. Nach dem Scheitern der Verhandlungen muss der Old Texas Town-Verein nun mit einer Räumungsklage des Eigentümers rechnen.
Der Konflikt bleibt ungelöst. Die Zukunft des Vereins auf dem Gelände ist ungewiss, und rechtliche Schritte gelten als wahrscheinlich. Bezirksamt und Eigentümer konnten sich nicht auf gemeinsame Nutzungsbedingungen einigen.






