21 March 2026, 08:11

1&1 übertrifft Netzausbau-Ziele – doch der Kampf um Marktanteile geht weiter

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1&1 CEO Dommermuth Rules Out Sale to Telefónica - 1&1 übertrifft Netzausbau-Ziele – doch der Kampf um Marktanteile geht weiter

1&1, Deutschlands vierter Mobilfunkanbieter, macht seit seinem Start im Oktober 2021 stetige Fortschritte. Das Unternehmen versorgt mittlerweile 27 Prozent der Haushalte – und übertrifft damit die regulatorischen Vorgaben. Gründer Ralph Dommermuth bleibt trotz anhaltender Herausforderungen fest hinter dem Projekt.

Als 1&1 Ende 2021 auf den Markt kam, lag der Marktanteil noch unter einem Prozent. Durch aggressive Preispolitik und Netzausbau stieg dieser bis März 2026 auf etwa drei bis vier Prozent. Dennoch hinkt das Unternehmen den drei großen Anbietern weit hinterher: Deutsche Telekom (32 Prozent), Vodafone (28 Prozent) und Telefónica O2 (25 Prozent). Der neue Wettbewerber hat die Preise gedrückt – zum Vorteil der Verbraucher.

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Dommermuth wies wiederholt Spekulationen über einen Verkauf des Geschäfts zurück. Stattdessen konzentriert er sich auf Wachstum und peilt bis Ende 2026 eine Netzabdeckung von 35 Prozent an. Gleichzeitig zeigt er sich offen für pragmatische Kooperationen, etwa die gemeinsame Nutzung von Mobilfunkmasten in ländlichen Gebieten, um die Expansion zu beschleunigen.

Ein Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur erschwert die Lage zusätzlich. Dommermuth kritisiert, dass die Verlängerung von Niederfrequenz-Bändern für etablierte Anbieter rechtswidrig gewesen sei. Das Urteil könnte darüber entscheiden, ob 1&1 künftig unter fairen Bedingungen konkurrieren kann.

Mit einer erreichten Abdeckung von 27 Prozent der deutschen Haushalte hat 1&1 sein ursprüngliches Ziel von 25 Prozent übertroffen. Das weitere Wachstum hängt weiterhin von wettbewerbsfähigen Preisen und dem Netzausbau ab. Gleichzeitig werden juristische Auseinandersetzungen und der Marktbewerb die langfristige Position des Unternehmens bestimmen.

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