Asylverfahren in Deutschland: Weniger Anträge, aber längere Wartezeiten in Erstaufnahmen
Geringere Anzahl von Flüchtlingen aus sicheren Herkunftsländern - Asylverfahren in Deutschland: Weniger Anträge, aber längere Wartezeiten in Erstaufnahmen
Asylverfahren in Deutschland: Deutliche Veränderungen in den vergangenen zwei Jahren
Die Bearbeitung von Asylanträgen in Deutschland hat in den letzten beiden Jahren bemerkenswerte Verschiebungen erlebt. Zwar ist die Gesamtzahl der Antragsteller rückläufig, doch die Zeit, die Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen verbringen, hat sich deutlich verlängert. Gleichzeitig bleibt der Anteil von Asylbewerbern aus sogenannten sicheren Herkunftsländern in Hessen und bundesweit minimal.
Im Jahr 2025 verlängerte sich der durchschnittliche Aufenthalt in den Erstaufnahmeeinrichtungen drastisch. Syrer verbrachten dort beispielsweise 197 Tage – ein Anstieg von nur 66 Tagen im Jahr 2023. Staatsbürger der Türkei mussten noch länger warten: Im Schnitt waren es 226 Tage, verglichen mit 63 Tagen zwei Jahre zuvor. Nach deutschem Recht ist die Höchstdauer für solche Aufenthalte auf 18 Monate begrenzt, wobei Ausnahmen eine Verlängerung ermöglichen.
Bundesweit sank die Zahl der Asylantragsteller 2025 auf unter 8.000 – fast eine Halbierung gegenüber den 15.000 Fällen im Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs stammte kein einziger Antragsteller aus einem sicheren Herkunftsland – zu dieser Kategorie zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Ghana, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Moldau, Senegal und Serbien – der auch nur 1 Prozent der hessischen Asylfälle ausmachte. Dieser Trend hält seit drei Jahren an.
Laut Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden zwischen 2015 und 2024 bundesweit fast drei Millionen Asylanträge gestellt. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Bundesländern oder sicheren Herkunftsländern steht jedoch für einen Vergleich nicht zur Verfügung.
Der Rückgang der Asylanträge fällt mit längeren Bearbeitungszeiten für die bereits im System befindlichen Fälle zusammen. Zwar machen Antragsteller aus sicheren Herkunftsländern nur einen winzigen Teil der hessischen Fälle aus, doch die verlängerten Aufenthalte in den Aufnahmeeinrichtungen deuten auf allgemeine Verzögerungen hin. Bislang liegen keine bundeslandweisen Vergleiche vor, die die regionalen Unterschiede erklären könnten.
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