Augsburgs Römermuseum wird Realität – dank Millionenförderung aus München
Heinz-Walter Koch IIGrüne Ampel: Bayern stellt 30 Millionen Euro für Römisches Museum bereit - Augsburgs Römermuseum wird Realität – dank Millionenförderung aus München
Augsburgs lange erwartetes Römermuseum rückt näher an die Realisierung – dank großer Förderung durch die bayerische Landesregierung
Das seit Jahren geplante Römermuseum in Augsburg hat einen entscheidenden Schritt nach vorn gemacht: Die bayerische Staatsregierung hat zugesagt, einen Großteil der Kosten zu übernehmen. Das auf rund 60 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll die antiken Schätze der Stadt wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen – nach der Schließung des letzten Museums 2012 wegen baulicher Mängel.
Das neue Museum entsteht im ehemaligen Gefängniskomplex in der Karmelitengasse, einem landeseigenen Gelände im Zentrum Augsburgs. Die bayerische Regierung übernimmt die Hälfte der Kosten, darunter einen 30-Millionen-Zuschuss sowie die unentgeltliche Übertragung des Baugrunds. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss der Stadtrat die Pläne jedoch noch endgültig absegnen.
Augsburg, eine der ältesten Städte Deutschlands, war einst ein zentraler römischer Siedlungsort nördlich der Alpen. Das Museum wird Teil des Projekts "Römisches Bayern" sein, einer Landesausstellung unter der Leitung der Archäologischen Staatssammlung München. Bei reibungslosem Verlauf könnte die Einrichtung 2033 ihre Türen öffnen.
Seit der Schließung des alten Römermuseums vor über einem Jahrzehnt wird über einen Nachfolger diskutiert. Zwar gibt es keine genauen Besucherzahlen für andere bedeutende römische Stätten in der Region, doch das neue Museum soll zum zentralen Anlaufpunkt für die antike Geschichte der Gegend werden.
Mit der nun vereinbarten Finanzierung rückt die Verwirklichung des Projekts nach Jahren der Verzögerung in greifbare Nähe. Nach Fertigstellung wird die 60-Millionen-Investition der Öffentlichkeit wieder Zugang zu Augsburgs reichem archäologischem Erbe ermöglichen. Der nächste Schritt hängt nun von der finalen Zustimmung des Stadtrats zu den Bauplänen ab.






