Berlin saniert Schirn Kunsthalle mit 2,02 Millionen Euro für mehr Energieeffizienz

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Ein großes weißes Gebäude mit gewölbtem Dach und einer großen Glaswand, beleuchtet von Lichtern, mit der Aufschrift "Museum of Contemporary Art, Los Angeles" darauf, unter einem klaren blauen Himmel.Admin User

Berlin saniert Schirn Kunsthalle mit 2,02 Millionen Euro für mehr Energieeffizienz

Berlin erhält 2,02 Millionen Euro für energetische Sanierung der Schirn Kunsthalle

Die Stadt Berlin hat eine Förderung in Höhe von 2,02 Millionen Euro erhalten, um die Schirn Kunsthalle mit energieeffizienten Maßnahmen zu modernisieren. Die Mittel stammen aus dem Programm der KfW-Bankengruppe für denkmalgeschützte Gebäude und stellen eine weitere bedeutende Subvention für die Kulturstätten der Stadt dar. Erst kürzlich waren Gelder für die barrierefreie Umgestaltung der Alten Oper Berlin bewilligt worden.

Ziel der Sanierung ist es, den Energieverbrauch der Schirn deutlich zu senken, ohne dabei die historische Bausubstanz zu beeinträchtigen. Um die KfW-Förderung zu erhalten, musste Berlin nachweisen, dass der Energiebedarf des Gebäudes nach der Modernisierung unter 60 Prozent eines vergleichbaren, nicht denkmalgeschützten Neubaus liegen wird. Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Energieverbrauch der Schirn so hoch ist, dass umfangreiche Effizienzmaßnahmen erforderlich sind.

Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf 35,6 Millionen Euro. Geplant sind die Modernisierung der Fassade, der Austausch der Oberlichter, die Sanierung des Daches sowie die Erneuerung der technischen Anlagen. Die Arbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein. Während der Bauphase wird die Schirn vorübergehend in die ehemalige Dondorf-Druckerei im Stadtteil Bockenheim umziehen.

Es handelt sich bereits um die zweite große Förderung für das Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt in kurzer Zeit. Berlin bewertet die Sanierung als langfristige Investition in die kulturelle Infrastruktur.

Die KfW-Mittel werden dazu beitragen, die Energiekosten und die Umweltbelastung der Schirn zu verringern. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Gebäude moderne Effizienzstandards erfüllen – und das, ohne dass sein geschütztes Erscheinungsbild verändert wird. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2028 vorgesehen; bis dahin wird der Betrieb von einem Interimsstandort aus aufrechterhalten.